"Fotografieren ist für mich wie Meditation"

Ausstellung 17-Jähriger zeigt seine Bilder im Schloss Wolkenburg

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Eine der Fotoarbeiten von Pascal Uhlig. Foto: Steffi Hofmann

Wolkenburg. Wenn Pascal Uhlig nach einem anstrengenden Schultag nach Hause kommt, dann entspannt er sich gern. Das tut er aber nicht auf dem Sofa oder vor dem Fernseher, sondern draußen in der Natur - und zwar mit seiner Kamera.

"Das Fotografieren ist für mich wie Meditation. Nach einem stressigen Tag gehe ich raus in die Natur, lass" mich auf sie ein und finde so die schönsten Motive", erzählt der 17-jährige Schüler des Freien Gymnasiums in Penig, der vor vier Jahren begonnen hat, sich für Fotokunst zu interessieren.

Landschaften sind sein Steckenpferd

Mittlerweile hat er tausende Bilder geschossen - überwiegend von Landschaften, Menschen und Tieren aus der Region - von denen eine kleine Auswahl derzeit im Schloss Wolkenburg zu sehen ist.

Ein Feld vor dem Sturm in Dürrengerbisdorf, Baltische Abendröte an der Ostsee, Erzgebirger Spiegelungen an der Talsperre Sosa, Surfer im Sturm oder Kletterer in der Sächsischen Schweiz zwischen Sandstein und Schluchten können die Besucher der Schau da entdecken.

Zu verschiedenen Tageszeiten streift Pascal Uhlig durch Wälder und über Felder. "Königslicht am Abend" lautet beispielsweise der Titel eines Fotos, das ein sattes grünes Feld in Dürrengerbisdorf zeigt.

Wetter spielt keine Rolle

"Ich gehe bei jedem Wetter raus", betont der junge Mann und verweist damit auf eines seiner Lieblingsbilder: Surfer, die bei heftigem Regen auf den Wellen der Ostsee reiten. Zwei Stunden lang habe er das Spektakel mit der Kamera begleitet, erzählt er. "Ich will besondere Momente einfangen. An derartige Geschichten erinnere ich mich dann auch gern zurück", sagt er.

Die Foto-Ausstellung von Pascal Uhlig "Fotografien aus der Heimat Sachsen und darüber hinaus" ist noch bis 31. Oktober im Schloss Wolkenburg zu sehen.

Weitere Ausstellungen

Parallel dazu sind über 900 verschiedene Fingerhüte in einer weiteren Ausstellung zu entdecken. Unter dem Titel "Faszination Fingerhüte" zeigt die Wolkenburgerin Regina Heik ihre kleinen Schätze, die sie aus der ganzen Welt zusammen getragen hat. Geöffnet ist das Schloss täglich, außer montags, von 14 bis 17 Uhr.