Früh übt sich: Auch Narren brauchen Nachwuchs

FASCHING Hiesige Vereine arbeiten meist relativ zeitig mit interessierten Kindern

Langenreinsdorf/Blankenhain. 

Langenreinsdorf/Blankenhain. Wie alle Vereine, haben sich auch die organisierten Narren der Region die Arbeit mit dem Nachwuchs auf die Fahnen geschrieben. Dabei werden unterschiedliche Wege gegangen.

Die "Minis" haben ihre Eltern als Vorbild

Der Langenreinsdorfer Faschingsclub (LFC) beispielsweise präsentierte zum Kinderfasching am Sonntag mit den "Minis" erstmals seine jüngste Tanzgruppe in der Öffentlichkeit. "Die Kinder sind zwischen zwei und vier Jahre alt und haben meistens ihre Eltern als 'Vorbild'", sagt LFC-Chef Sven Malischewski, dessen zweijähriges Töchterchen Klara auch zu den "Minis" gehört. Ehefrau Jenny ist eine der drei Trainerinnen, während Sohn Jonas mit seinen fünf Jahren bereits in der "mittleren Gruppe" ist.

"Wir haben aktuell knapp 30 Kinder und Jugendliche, die in unserem LFC mitmachen und hoffentlich auch später zur Stange halten", meint Sven Malischewski sichtlich zufrieden.

Die Lust der Kinder ist das wichtigste

Ähnlich sieht mit Gerd Klotzek der Chef des Faschingsclubs Blankenhain (FCB) das Thema Nachwuchsarbeit. "Die spielt bei uns schon viele Jahre eine große Rolle", meint er, wobei er die Ergebnisse stets taufrisch auf den Tisch bekommt. Schließlich arbeitet seine Frau Katrin mit den Faschingszwergen des Vereins, die im Idealfall über die "Traumtänzer" zu den großen Tanzmädels aufsteigen können.

"Das wichtigste ist dabei einzig und allein die Lust der Kinder, das Talent zum Tanzen ist eher eine Nebensache", sagt Katrin Klotzek, die ihre Schützlinge nicht nur für den traditionellen Kinderfasching im "Lindenhof" vorbereitet hat. "Die Zwerge sind bis auf unseren Faschingskehraus bei allen Veranstaltungen dabei", sagte FCB-Chef Gerd Klotzek.