Freibad in Hartmannsdorf feierlich eröffnet

Freibad Kleinere Bauprojekte stehen jedoch noch an

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Nach dem "Tauben-fliegen-lassen" fürs Glück wurde das Band zur Eröffnung des Bads offiziell durchgeschnitten. Foto: Nicole Schwalbe

Hartmannsdorf bei Kirchberg. "Der Bademeister ist Angestellter der Gemeinde, dadurch wird das Bad auch im Sinne der Verwaltung geleitet werden", sagte Dorothee Obst bei der Eröffnung des Freibades, dessen Sanierungskosten sich auf eine Höhe von zwei Millionen belaufen.

Nach der Eröffnung ging es ins kühle Nass

"Der Bürgermeisterin Kerstin Nicolaus ist es zu verdanken, dass insgesamt vier Fördertöpfe, darunter das Programm "Brücken in die Zukunft" angezapft wurden, sonst wäre das Freibad so nicht zu stemmen gewesen", sagte Staatssekretär Dr. Michael Wilhelm, der nach der offiziellen Eröffnung gemeinsam mit dem Stadtrat Christfried Nicolaus und dem Bademeister André Weck mutig in die Fluten sprang.

"Leider ist das Bad noch nicht ganz fertig, aber der Regen hat uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn Folie und Rollrasen können nicht bei Regen verlegt werden", so Bürgermeisterin Kerstin Nicolaus, die den Hunderten von Gästen erzählte, dass das Bad durch fleißige Hartmannsdorfer in den 1970er Jahren selbst gebaut worden war.

Nach zwei Baujahren nun wieder offen

Über zwei Jahre war das Bad jetzt geschlossen, nun wurde es als "Freibad im Rödelbachtal" der Gemeinden Hartmannsdorf, Kirchberg und Crinitzberg feierlich eröffnet. "Tauben bringen Glück", sagte Jürgen Wutzler, prämierter Taubenzüchter, bevor er jedem der anwesenden Vertreter von Politik eine Taube zum Fliegenlassen in die Hand drückte.

"Wir freuen uns besonders, dass wir nicht nur kostenloses WLAN anbieten können, sondern den angrenzenden Spielplatz auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung stellen können", betonte Nicolaus.

Es gibt viele Neuerungen wie das Planschbecken für Kleinkinder inklusive großer Sonnenschirme. Der Probebetrieb wurde mit der Eröffnung eingeläutet und somit ist der Eintritt die nächsten drei Wochen für jedermann kostenlos.