Freiflächen vielseitig nutzbar

Interview mit Ortsvorsteher Langwald

Mannichswalde. Zwei prägende Gebäude sind aus dem Ortsbild verschwunden. Dabei handelt es sich um das alte Rittergut und die ehemalige Schule. Der Abriss erfolgte 2011 und 2012. Holger Frenzel sprach mit Ortsvorsteher Wolfgang Langwald über die Abrissprojekte.

Wie stehen Sie den Abrissvorhaben gegenüber?

Uns blieb keine andere Möglichkeit als die Liquidation der beiden Gebäude. Wir hatten für die Immobilien trotz vieler Versuche keine Verwendungszwecke. Deshalb macht das Festklammern an den Häusern keinen Sinn. Durch den Abriss kommt es zu einer Aufwertung des Ortsbildes.

Was passiert mit den neu entstandenen Freiflächen?

Das Areal, auf dem sich früher das Rittergut befunden hat, kann von Jugendclub und Feuerwehr für Veranstaltungen genutzt werden. Der Bereich, der nach dem Abriss der alten Schule entstanden ist, wird durch seine Nähe zum Sportkomplex als Multifunktionsfläche gesehen. Denkbar ist, dass wir hier bei Großveranstaltungen auch Extra-Parkplätze einrichten.

Wie verliefen die Abrissvorhaben aus Ihrer Sicht als Ortschef?

Unterschiedlich. Am Rittergut mussten wir etliche Nachforderungen stellen. Der Abriss der alten Schule hat dagegen sehr gut und reibungslos geklappt. Die Firma verdient ein Lob.

Was passiert mit dem Schandfleck auf dem Grundstück des ehemaligen Gasthofes "Roter Adler"?

Der Anblick tut mir in der Seele weh. Wir können an dem Komplex, der seit vielen Jahren nur im Rohbau im Ortszentrum steht, aber nichts machen. Die Immobilie befindet sich in Privatbesitz.