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Freilichttheaters verabschiedet sich erfolgreich aus Saison

Freizeit Hobbyschauspieler kamen mit ihrer "Rapunzel"- Inszenierung sehr gut an

Waldenburg. 

Waldenburg. Mit einem furiosen Finale hat sich das Freilichttheater Waldenburg aus der Saison verabschiedet. Die letzten beiden Vorstellungen am vergangenen Wochenende erlebten einen Besucheransturm. Denn die Märcheninszenierung von "Rapunzel" entwickelte sich vor allem nach der Sommerpause zu einem Renner. Zur Spätvorstellung am Samstag kamen etwa 300 Gäste, am Sonntagnachmittag waren es über 600. Da Kinder beim Freilichttheater Waldenburg freien Eintritt haben, werden keine ganz genauen Statistiken geführt. Doch alles in allem dürften es in diesem Jahr rund 4500 Besucher. "Einmal mussten wir Leute wegschicken", erzählt Lars Schönfeld, der als Dieb Jack eine der Hauptrollen in dem Stück spielt.

Im kommenden Jahr wird es mystisch

Eine seiner Herausforderungen ist es dabei, auf den insgesamt rund acht Meter hohen Turm zu klettern, in dem Rapunzel lebt. Der Turm, der mit viel Aufwand gebaut wurde, soll nächstes Jahr erneut im Einsatz sein. Dann wird es beim Freilichttheater göttlich, denn Thor und andere mystische Gesellen spielen die "Götterdämmerung". Dabei handelt es sich um eine von den Theaterleuten selbst geschriebene Geschichte.

Auch Schaukämpfe sorgen für blaue Flecken

Auch bei "Rapunzel" war das Freilichttheater kreativ und peppte das bekannte Märchen ein Stück weit auf. Schließlich sollte es ja wie für die Waldenburger üblich, witzig werden und beispielsweise auch die typischen Bühnenkämpfe bieten. "Bei Dunkelheit sind die Kämpfe noch schwieriger", erzählt Vivian Marie Vogel, die bei den Raufereien ordentlich zur Sache geht. Dabei profitiert sie davon, dass sie genau wie Lars Schönfeld und andere Aktive des Theaters auf einige Kampfsporterfahrung beim Ju-Jutsu zurückgreifen an. Blaue Flecken bleiben aber trotzdem nicht aus, auch weil der Boden ganz schön hart ist. Bei "Rapunzel" gab es aber Schaukämpfe nicht nur auf der Bühne selbst, sondern sogar direkt vor den meist gut gefüllten Besucherreihen.



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