Freunde und Ärger bei der SSV Fortschritt

Volleyball - Einen erfolgreiche Halbserie wird durch Schiedsrichterquerelen und Sperren getrübt

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Die Volleyballdamen von Fortschritt Lichtenstein mit Trainer Sascha Grieshammer. Foto: Markus Pfeifer (Kuerzel: MPF)

Die Volleyballdamen von Fortschritt Lichtenstein können mit der Hinrunde in der Volleyball-Sachsenliga eigentlich zufrieden sein. Das Team von Trainer Sascha Grieshammer belegt mit 15 Punkten einen sehr guten dritten Platz hinter dem Dresdner SC II (19) und dem VV Grimma II (16), die beide schon mehr Spiele als das Fortschrittteam absolviert haben und noch in Reichweite sind. Der kleine Umbruch, den es im Kader vor der Saison gab, hat die Mannschaft gut gemeistert. Mit Katja Ellwart oder Mandy Wied wurden zwei Routiniers verabschiedet, doch die entstandenen Lücken konnten die Neuzugänge Maria Leucht und Sarah Seidel sowie Rückkehrerin Christin Judaschke sehr gut schließen. Zudem spielte das Team deutlich konstanter als in der Vorsaison und bewies auch in umkämpften Partie meist gute Nerven.

Doch die beschauliche Advents- und Weihnachtzeit wird getrübt. In den Heimspielen gegen Grimma (1:3) und die L.O. Volleys aus Limbach-Oberfrohna (3:1) gab es einige Querelen mit einem Schiedsrichterduo, das für viele Kritik sorgte. Trainer Sascha Grieshammer wurde ebenso disqualifiziert, wie Spielerin Christin Judaschke. Sie traf eine Gegenspielerin mit dem Ball am Kopf als sie das Spielgerät per Fuß in die andere Hälfte spielte. Grieshammer lieferte sich mit den Unparteiischen Wortgefechte. Nun gab es Sperren. Während Christin Judaschke für drei Partien gesperrt ist, was den Vorgaben entspricht, soll Grieshammer sechs Spiele lang zuschauen müssen, was den Lichtensteinern extrem erscheint. Deshalb gehen sie in Widerspruch beim Verband.