Frischekur für das Verwaltungsgebäude

Sanierung Arbeiten dauern bis Mitte 2018 an

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Thomas Kummer und Sylvina Schwarzenberger kümmern sich bis Mitte 2018 um die Sanierung des Verwaltungsgebäudes. Foto: Frenzel

Glauchau. Alles kommt raus! Die Entkernung des Verwaltungsgebäudes am Gerhart-Hauptmann-Weg in Glauchau läuft auf Hochtouren. Sanitärausstattung, Heizungstechnik, Elektroleitungen und Türen müssen rausgerissen werden. Damit wird die Voraussetzung für die Komplettsanierung des Gebäudes geschaffen. Für das Projekt stehen rund 2,2 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei handelt es sich um die größte Hochbaumaßnahme des Landkreises Zwickau in diesem Jahr. Die Mittel kommen aus den Fördertöpfen des Programms "Brücken in die Zukunft".

Die Mitarbeiter, die bisher in den Büros gearbeitet haben, mussten im November und Dezember des letzten Jahres die Umzugskartons packen. Danach hat die Entkernung begonnen. Zudem wurden bereits einige Arbeiten für den neuen Serverraum, der in das Kellergeschoss kommt, durchgeführt. Nun wartet Hochbau-Sachbearbeiter Thomas Kummer, der sich um das Objekt kümmert, auf die nächsten Sitzungen des Wirtschafts-, Bau- und Umweltausschusses. Zur Sitzung am 22. Februar in Werdau soll ein großes Rohbau-Los vergeben werden. Dafür liegen allerdings nur zwei Angebote vor. Im Mai ist die Vergabe der Aufträge für Elektroinstallation sowie Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallation geplant.

"Die Sanierung soll bis Mitte 2018 abgeschlossen sein", sagt Sylvina Schwarzenberger, Leiterin des Zentralen Immobilienmanagements. Das Gebäude, was unter Denkmalschutz steht, bekommt auch einen neuen Aufzug. Er wird - nach einer aufwändigen Suche nach dem passenden Standort - direkt neben dem Eingang installiert. "Hier gibt es den geringsten Verlust an Bürofläche", sagt Thomas Kummer, warum verschiedene andere Varianten ausscheiden. Der Aufzug soll Mitarbeiter und Besucher künftig bis in das Dachgeschoss fahren.

In die Büros sollen die Mitarbeiter des Dezernats für Bau, Kreisentwicklung und Vermessung ziehen. Damit kann der Standort an der Staufenbergstraße in Zwickau aufgegeben werden. "Das Dezernat soll laut Standortkonzept künftig in Glauchau zentralisiert werden", sagt Landkreis-Sprecherin Ilona Schilk.