Frischekur für den Sachsenring

Rennstrecke 5.000 Tonnen Asphalt werden aufgetragen

Ein Großaufgebot von Baumaschinen auf dem Sachsenring. Foto: Andreas Kretschel

Hohenstein-Ernstthal. Im Jahr des 90. Sachsenring-Geburtstag tut sich auf der Strecke und in ihrem Umfeld viel. Die Neuasphaltierung der Strecke und die dazugehörigen Bauarbeiten kommen dank des günstigen Wetters gut voran.

Am Wochenende staunten viele Schaulustige, mit welcher logistischen Meisterleistung der neue Fahrbahnbelag aufgetragen wurde. Rund 5.000 Tonnen Asphalt, bei dem es sich um eine Spezialmischung handelt, wurden mit LKW im Akkord herangefahren und von Spezialmaschinen aufgetragen.

Anschließend sah es fast so aus, als wäre Walzenrennen angesagt, denn immer wieder fuhren die tonnenschweren Geräte über die Strecke um auch noch so kleine Unebenheiten verschwinden zu lassen. Schließlich werden schon in wenigen Monaten hier wieder die weltbesten Rennfahrer mit rund 280 Stundenkilometern unterwegs sein.

Buch würdigt Rennsport-Geschichte

Passend zum 90. Sachsenring-Jubiläum hat Wolfgang Hallmann, Stadtchronist in Hohenstein-Ernstthal, sein neues Buch "Der Sachsenring - 90 Jahre Rennsporttradition" vorgestellt. "Das Geschehen wird vor allem mit Fotos gezeigt", sagt Hallmann, der aus Tausenden Fotos die besten und aussagekräftigsten Motive ausgewählt hat. Nun werden sie auf 162 Seiten präsentiert, jeweils mit kurzen informativen Texten. So manches Bild aus der Vergangenheit war bisher kaum oder noch gar nicht zu sehen. Viele Geschichten rund um die Strecke dürfen nicht fehlen. Unter anderem geht es auch um die Umbaupläne, den Partytrubel beim Grand Prix oder die Demonstrationen für den Erhalt der Strecke.

Vergangene Woche stellte Wolfgang Hallmann das Buch in Leipzig bei der Buchmesse vor. Am morgigen Donnerstag präsentiert er es ab 19 Uhr im Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal. Zur gleichen beginnt im Trausaal des Oberlungwitzer Rathauses die Rathausplauderei mit Wolfgang Streubel, Geschäftsführer der Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH, der natürlich auch Fragen der Besucher rund um das Renngeschehen und die organisatorischen Herausforderungen beantworten wird.