Friweika investiert 4 Mio. in neue Halle

Logistikzentrum Startschuss fällt im Februar oder März

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Blick zum Kartoffelveredler Friweika: Das Unternehmen bereitet die nächste große Investition vor. Foto: Frenzel

Weidensdorf. Das nächste große Bauvorhaben beim Kartoffelveredler Friweika wirft seine Schatten voraus. Rund vier Millionen Euro sollen in den Bau eines neuen Logistikzentrums gesteckt werden.

Die Arbeiten beginnen im Februar oder März. "Die Fertigstellung ist bis Ende September beziehungsweise Anfang Oktober geplant", sagt Vorstandsmitglied Marco Wunderlich. Das Logistikzentrum kommt auf das westliche Areal zwischen dem im Herbst 2015 errichteten Großbehälterlager und der Autobahn. Die Halle hat eine Grundfläche von rund 5000 Quadratmetern. Zum Vergleich: So groß ist ein Fußballplatz.

Das neue Logistikzentrum soll in drei verschiedene Bereiche aufgeteilt werden. Es gibt ein Tiefkühllager mit einer Temperatur von minus 21 Grad Celsius. Im Kühllager soll das Thermometer eine Temperatur von minus vier Grad Celsius anzeigen. Dazu kommt noch ein Trockenlager. "Wir können dadurch die Organisation und Abläufe im Gastronomie-Großhandel optimieren", sagt Marco Wunderlich.

Durch die Investition kann die Friweika die Abläufe im Bereich des Gastronomie-Großhandels optimieren. Das Unternehmen beliefert rund 1000 Gaststätten, Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen - mit frischen Kartoffeln, Kartoffelprodukten und zahlreichen weiteren Lebensmitteln. Dabei handelt es sich meistens um Produkte in Großverpackungen. Die Friweika-Transporter rollen dabei mehrfach pro Woche zu Kunden in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.