Frühere Dorfschule wird zum Ausweichquartier

Umzug Schüler der Sachsenallee-Schule werden ab Februar in Gesau unterrichtet

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In das Schulgebäude müssen 250.000 Euro investiert werden. Foto: Holger Frenzel

Glauchau. Mit der Ruhe im ehemaligen Schulgebäude im Ortsteil Gesau ist es schon bald vorbei. Im August rücken die Handwerker ein. Ab Februar sollen die Mädchen und Jungen aus der Sachsenallee-Schule vorübergehend in dem Komplex an der Dorfstraße unterrichtet werden. Sie ziehen um, damit die Innensanierung der Bildungseinrichtung in der Sachsenallee über die Bühne gehen kann.

Die Verantwortlichen im Rathaus in Glauchau haben vor wenigen Tagen informiert, wie das Ausweichquartier fit gemacht werden soll. Dafür müssen rund 250.000 Euro aus dem Haushalt der Stadt in die Hand genommen werden.

"Das Gebäude befindet sich in einem renovierungsbedürftigen Zustand", beschreibt Rathaussprecherin Bettina Seidel die Situation. Zuletzt war die Kinder- und Erlebniswelt "Phänomenia" im Schulgebäude. Momentan befinden sich Planungen und Ausschreibungen in Vorbereitung: Trockenbauer, Tischler, Maler, Bodenleger, Fliesenleger und Elektriker kommen auf der Baustelle unter anderem zum Einsatz.

Bei der Suche nach einem Ausweichdomizil wurden verschiedene Optionen überprüft. Zu den Verfechtern eines Umzugs in das Schulgebäude in Gesau gehörte Stadtrat Nico Tippelt (FDP). Er ist froh über die angedachte Lösung. "Das Gebäude verfügt - im Gegensatz zu anderen Häusern - über richtige Klassenräume. Die Kinder können quasi zeitnah in eine Dorfschule in der unmittelbaren Nachbarschaft ausweichen und haben keine langen Wege in die gerade staugeplagte Innenstadt", sagt Tippelt.