FSV: Fußballfest in der Schumannstadt

Fussball FSV Zwickau und Borussia Dortmund trennten sich 4:4 (2:1)

v.l.: Christian Mauersberger (8, Zwickau) und Mahmoud Dahoud (19, Dortmund). Foto: PICTURE POINT / Gabor Krieg

Zwickau. Große Gesten und ein tolles Fußballfest erlebten die 10 134 Zuschauer am Montagabend im Zwickauer Stadion. Der heimische FSV Zwickau trotzte dem Gast Borussia Dortmund ein 4:4 ab. Das ausverkaufte Stadion sorgte für eine Einnahme von rund 150 000 Euro. Dieses Geld benötigt der Drittligist dringend, um die Lizenzauflagen für die laufende Saison zu erfüllen.

Zwickau hat anfangs die besseren Chancen

Obwohl mehrere Stars aufseiten der Dortmunder fehlten, lief eine namhafte Truppe auf den Rasen. Mit Ruhm bedeckte sich der Erstliga-Vierte allerdings beim Drittliga-Fünfzehnten nicht. Zwickau hatte die besseren Chancen in der Anfangsphase. Doch Ronny König köpfte in der 5. Spielminute den Ball in die Arme von BVB-Torhüter Dominik Reimann. Fabian Schnabel verzog in der 7. Minute aus kurzer Distanz und köpfte in der 15. Minute genau auf Reimann.

Dortmund ging in der 17. Spielminute durch den 17-jährigen Sergio Gomez in Führung. Diese hielt nicht lange. In der 33. Spielminute schob Sinan Tekerci die Lederkugel ins BVB-Tor. Die Westfalen wurden aktiver. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite: Tekerci erzielte in der 44. Minute seinen zweiten Treffer. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe Andriy Yamolenko ein Zuspiel von Gonzalo Castro verwandeln konnte.

Ein ständiges hin und her

Die erneute Führung aber gelang den Hausherren: Tekerci spielte einen Traumpass in den Lauf von Aykut Öztürk und der überwand Reimann mit einem Lupfer (68.). Daniel Gremsl schob in der 76. Minute den Ball zum 4:2 ins Netz.. Die Dortmunder Antwort kam sofort, Pulisic dribbelte durch den Strafraum und verkürzte auf 3:4 (77.). In der 82. Minute gelang der Borussia noch der Ausgleich. Isak staubte zum Endstand 4:4 ab.

Eine schöne Aktion am Ende. Eigentlich sollte BVB-Torwart Weidenfeller in Zwickau gar nicht spielen. Doch weil die Fans ihn lautstark forderten, kam es anders. In der Halbzeitpause überreichten er und BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel den FSV-Bossen einen Scheck in Höhe von 15 000 Euro für den Zwickauer Nachwuchs.