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FSV: König-Doppelpack bringt nur einen Punkt

Fussball FSV Zwickau verspielt nach starkem Beginn eine 2:0-Führung

Zwickau. 

Zwickau. Da war mehr drin für den FSV Zwickau. Nach einer 2:0-Führung durch einen Doppelpack von Ronny König mussten sich die Westsachsen beim Ostklassiker gegen den FC Hansa Rostock am Ende mit einem 2:2 begnügen und konnten nur einen Punkt auf der Habenseite buchen. "Wenn man zu Hause mit zwei Toren führt, dann muss man das Spiel gewinnen. Aber so, wie wir uns momentan bei Gegentoren anstellen, wird es in dieser Liga ganz schwer", monierte König und sagte, er selbst hätte lieber kein Tor erzielt, aber mit der Mannschaft gewonnen. Eine gute erste Halbzeit mit zwei Toren nach Standards. Danach fiel dem FSV nicht mehr viel ein. "Es wäre absolut drin gewesen, gegen Hansa als Sieger vom Platz zu gehen. Doch wiederholt wurde nicht alles reingehauen, um den Sieg zu verteidigen.

Verletzungen machten Wechsel nötig

Wenn ein völlig frei stehender Gästespieler in unserem Strafraum ins leere Tor einschießen darf, dann läuft was falsch", ärgerte sich König. Dabei hatte Trainer Joe Enochs alles probiert. Durch die Ausfälle von Rene Lange (Muskelbündelriss) und Nils Miatke (Innenbandriss) fehlte die linke "Schokoladenseite" der Zwickauer komplett. Enochs ließ in der ersten Halbzeit Anthony Barylla, Toni Wachsmuth und Nico Antonitsch als Dreierkette agieren. Bei Rostocker Angriffen ließen sich die Außenbahnspieler Christian Bickel und Alexandros Kartalis nach hinten fallen und funktionierten die Abwehr zur Fünferkette um. Das klappte bis zur Pause gut, doch dann musste Enochs wieder auf Viererkette umstellen, weil die starke rechte Seite der Hanseaten der Heim-Elf zusehends Probleme bereitete. "Alexandros Kartalis hätte dieses Riesenpensum gegen die über rechts immer wieder nach vorn stoßenden Rostocker nicht über 90 Minuten bewältigen können", erklärte Enochs die erneute Umstellung.