FSV tritt beim 1. FC Kaiserslautern an

3. Liga Zwickau will auch auf dem Betzenberg punkten

Zwickau. 

Zwickau. Getragen vom 2:0-Heimspielerfolg im Ost-Duell gegen den FC Carl Zeiss Jena am vergangenen Sonntag will der FSV Zwickau auch bei den Roten Teufel auf dem Betzenberg in Kaiserslautern punkten. FSV Torhüter Johannes Brinkies glaubt an einen Erfolg. "Wir werden alles dafür tun" versicherte er am Freitag. "Etwa 1.000 Fans der Westsachen werden ihr Team dabei vor Ort lautstark unterstützen", erklärte Vereinssprecher Daniel Sacher anhand der vorliegenden Vorverkaufszahlen. Der Anpfiff im Fritz-Walter-Stadion erfolgt 13 Uhr.

Brauchen jeden Zähler

Zwickau benötigt im Abstiegskampf weiterhin jeden Zähler und will auch vom Betzenberg etwas mitnehmen. Ein Unentschieden ist daher das Minimalziel der Westsachsen. Trainer Joe Enochs (47) will voraussichtlich mit Dreierkette spielen. Die Schumannstädter scheinen damit vor allem im Zentrum eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive gefunden zu haben. Für die meisten Zwickauer wird das Spiel an der Wirkungsstätte von Fritz Walther zu einem besonderen Erlebnis werden. "Wir haben uns in der Abwehr stabilisiert und sind im Angriff variabler geworden, darauf wollen wir auch in Kaiserslautern setzen", spricht Brinkies für das motivierte FSV-Team. Einer mit Betzenberg-Erfahrung ist FSV-Kicker Julius Reinhardt.

Der 30-Jährige lief vor seiner Zwickau-Zeit schon zweimal in Kaiserslautern auf und musste zwei Niederlagen einstecken. Er weiß, was auf sein Team am Sonntag zukommt: "Wir müssen in diesem Höllenfeuer cool bleiben." Für Tarsis Bonga wird es auch ein besonderes Spiel, er kehrt mit dem FSV Zwickau in seine rheinland-pfälzische Heimat zurück. Mit einem Sieg könnten die Westsachsen am Sonntag mit dem Traditionsverein aus der Pfalz gleichziehen.