FSV Zwickau: Ostduell in der Lausitz

Fussball Muldestädter treffen auf Energie Cottbus

Zwickau. 

Zwickau. Der FSV Zwickau tritt am Samstag bei Energie Cottbus an. Ein echtes Ostduell steht bevor. Beide Teams haben häufig verloren und wollen nun die Wende schaffen. Anpfiff im Stadion der Freundschaft ist um 14 Uhr. Reichlich 1.000 Fans aus der Muldestadt und der Umgebung werden ihr Team begleiten und lautstark unterstützen. Nach der 2:3-Niederlage zu Hause gegen den VfR Aalen stehen die Schumannstädter auf Rang elf der Drittliga-Tabelle. Die Westsachsen verloren in den vergangenen Spielen etwas an Boden. Zwar stehen die Rot-Weißen immer noch im Mittelfeld der Tabelle, aber sammelten in den vorherigen fünf Begegnungen nur vier Punkte ein.

In die Erfolgsspur zurückkehren

Trotz der Heimstärke der Lausitzer werden Zwickau bessere Chancen eingeräumt. Voraussetzung ist eine bessere Nutzung der sich ergebenen Torchancen. Dabei trifft der FSV Zwickau auf einen kampfstarken Gegner. Energie kassierte bereits 25 Gelbe Karten. In der Tabelle trennen die beiden Teams lediglich drei Zähler. Beim FSV Zwickau haben Rene Lange und Lion Lauberbach ihre Verletzungen auskuriert. Ronny König und Max Sprang müssen aktuell etwas kürzer treten, ihre Einsätze sind noch fraglich und entscheiden sich wohl erst unmittelbar vor Spielbeginn.

Für beide Teams geht es darum, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Der Zwickauer Keeper Matti Kamenz - ein gebürtiger Spremberger - wechselte vor der Saison von der Spree an die Mulde - sieht dem Duell aber nüchtern entgegen: "Am Ende geht es nur um drei Punkte in diesem Spiel. Deshalb werde ich mich auch darauf fokussieren." Vor reichlichen 20 Jahren trafen die beiden Ostvertreter das bisher letzte Mal aufeinander. Damals verlor der FSV Zwickau in der Saison 1997/1998 Bundesliga mit 1:2.