FSV Zwickau: Schröter erweist sich als echte Stütze

auswärtspartie Westsachen unterliegen beim Spitzenreiter 0:2

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Morris Schröter (li.) setzt sich gegen den Paderborner Spielmacher Marlon Ritter durch. Foto: PICTURE POINT/K. Kummer

Paderborn. Die Reise nach Paderborn stand für den FSV Zwickau von vornherein nicht gerade in Verdacht, erfolgreich zu sein. Doch mit einem couragierten und spielerisch guten Auftritt rüttelten die Westsachsen am Thron des Spitzenreiters, mussten aber am Ende über eine unglückliche 0:2-Niederlage quittieren.

Paderborner können aus wenig viel machen

Morris Schröter brachte den Unterschied zwischen beiden Teams auf den Punkt: "Man hat gesehen, warum die Paderborner Erster sind. Die haben die Qualität, aus wenig viel zu machen und gewinnen auch ein Spiel, in dem sie bestenfalls gleichwertig sind."

Schröter musste Rückschlag hinnehmen

Mit einer Mischung aus Schnelligkeit, Zweikampfstärke und unbedingtem Siegeswillen, aber auch einen Zuwachs an spielerischer Qualität reifte Schröter in der Hinrunde zu einer Stütze beim FSV. Kurz vor Weihnachten kam der Rückschlag für ihr, denn er zog sich einen Muskelfaserriss in der Bauchdecke zu. "Ich konnte wochenlang so gut wie gar nichts machen, musste danach erst wieder Anschluss finden", blickt der 22jährige auf die Leidenszeit zurück. Es gibt schlimmere Verletzungen, doch für den Vollblut-Fußballer war das eine Strafe, längere Zeit nicht gegen den Ball treten zu können.

Es geht um den Erfolg der ganzen Mannschaft

Schröter verlor seinen Stammplatz an Anthony Barylla. "Das war völlig okay, dass der Trainer nach meiner Rückkehr den Brille in der Stammelf gelassen hat, denn er hat richtig gute Leistungen gebracht", gibt sich Schröter als echter Sportsmann und verweist darauf, dass es im Fußball nicht um einzelne Personen, sondern um den Erfolg der Mannschaft gehe. Mit einem guten Auftritt in Paderborn hat sich Schröter für die Weiterbeschäftigung im Heimspiel gegen den VfR Aalen (Freitag, 19 Uhr) empfohlen, doch Barylla kehrt nach überstandener Grippe zurück. "Das entscheidet der Trainer, wer spielt", so Schröter.