FSV Zwickau: Seit drei Spielen ohne Gegentor

Fussball Fabian Eisele verpasst Tor als Geburtstagsgeschenk

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Von links: Rafael Kazior (Bremen II) gegen Nico Antonitsch. Foto: Picture Point/Gabor Krieg

Zwickau. Seit bekanntgegeben wurde, dass sich die Wege des FSV Zwickau und von Torsten Ziegner am Saisonende trennen, wurden zwei Spiele absolviert. Dem 1:0-Heimsieg gegen den FC Hansa Rostock folgte das 0:0 bei der zweiten Mannschaft von SV Werder Bremen. FSV-Stürmer Fabian Eisele kann mit der Bilanz leben, zufrieden ist er aber nicht: "Wenn wir in Bremen unsere Chancen in der zweiten Halbzeit nutzen, gehen wir als Sieger vom Platz."

Kein Tor als Geburtstagsgeschenk

Eisele haderte, dass er an seinem 23. Geburtstag sich nicht selbst mit einem Tor beschenkte. Die beste Möglichkeit vergab er in der 67. Minute, als er mit einem genialen Pass von Mike Könnecke bedient wurde. Eisele stand frei vor dem Tor, legte sich aber den Ball zu weit vor und scheiterte an Werder-Keeper Eric Oelschlägel.

"Es hat nicht sein sollen."

Nur zwei Minuten später jagte der FSV-Stürmer einen Drehschuss aus zehn Metern über die Torlatte. Schließlich traf auch Ronny König mit einem Kopfball nur das Aluminium (71.). "Es hat eben nicht sein sollen, dass der Ball ins Tor geht", ärgerte sich Eisele über den Spielausgang. Trotzdem konnte der 23-Jährige mit dem Punkt leben: "Wir haben einen direkten Gegner im Abstiegskampf auf Distanz gehalten."

Intensive Arbeit, um Erfolg aufrecht zu erhalten

Die Zwickauer sind nunmehr seit drei Spielen ohne Gegentor. "Wir arbeiten im Training intensiv daran, die Abstimmung und die Mechanismen in der Mannschaft zu verbessern. In den Spielen arbeiten alle gut gegen den Ball und hinten haben wir einen richtig guten Torhüter", erklärt Abwehrchef Nico Antonitsch das Erfolgsrezept. Auch außerhalb des Spielfeldes konnte der FSV zu Wochenbeginn eine Erfolgsmeldung liefern. Co-Trainer Danny König hat seinen auslaufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Nun sollen bald die ersten Spieler folgen.