FSV Zwickau verliert in Halle 0:2

Fußball Impulse aus dem Zentrum fehlten

v.l.: Braydon Marvin Manu (23, Halle) und Jan Washausen (21, Zwickau). Foto: PICTURE POINT / Gabor Krieg ,

Zwickau/Halle. "Wir haben es nicht gut gemacht, haben am Anfang zu euphorisch gespielt und sind zweimal ins offene Messer gelaufen", ärgerte sich der Zwickauer Mittelfeldspieler Jan Washausen nach der 0:2-Pleite des FSV im Ostderby beim Halleschen FC. Pikant ist, dass Washausen sein letztes Pflichtspiel für den FSV ausgerechnet gegen seinen neuen Arbeitgeber bestritt. Die Zwickauer ließen all das vermissen, was die Mannschaft noch vor einer Woche beim 1:0-Heimsieg gegen Fortuna Köln ausgezeichnet hatte: Kompaktheit, Handlungsschnelligkeit, Siegeswille und Durchsetzungsvermögen.

Probleme im Spielaufbau

So gab es in der ersten Halbzeit nur einen Abschluss auf das Hallenser Tor, als Daniel Gremsl aus spitzem Winkel an HFC-Torhüter Michael Netolitzky scheiterte (16.). Fünf Minuten zuvor hatte Martin Röser schon zum 1:0 für Halle vorgelegt, als er sich im Zweikampf mit FSV-Kapitän Toni Wachsmuth behauptete und den Ball an Torhüter Johannes Brinkies vorbei schob.

Beim 2:0 schoss Stefan Kleineheismann nach einem Konter aus dem Lehrbuch aus zehn Metern abgezockt ein. Der FSV offenbarte fast über die gesamte Spieldauer Probleme im Spielaufbau, ohne den gesperrt fehlenden Mike Könnecke fehlten die Impulse aus dem Zentrum. Erst in der letzten Viertelstunde drängten die Zwickauer auf den Anschluss, doch Halle ließ nichts mehr zu.