Für ältere Autos werden die Teile knapp

Autoverwertung Gospersgrüner zerlegt seit 27 Jahren schrottreife Karossen

Obwohl der Winter bisher eher mild ausgefallen ist, kann sich Uwe Brombeis in seiner Gospersgrüner Autoverwertung nicht über mangelnde Arbeit beklagen. "Schrottautos haben nun mal keine spezielle Saison", lacht er. Foto: Thomas Michel

Fraureuth. Die derzeit laufende Diskussion über Dieselfahrzeuge lässt Uwe Brombeis ziemlich kalt. Schließlich verdient der 53-Jährige mit seiner Autoverwertung in Gospersgrün sein Geld eher mit kaputten Autos. Und das inzwischen seit 27 Jahren.

"Schrottautos haben immer Saison."

"Ich musste in den vergangenen Jahren zwar das eine oder andere zurückfahren, aber der Schrottverkauf ist auch weiterhin mein Hauptgeschäft", sagt der Geschäftsmann, für den es auch jetzt trotz des bisher eher milden Winters genügend Arbeit gibt. "Schrottautos haben keine spezielle Saison, die gibt es im Grunde das ganze Jahr", lacht der Autoverwerter, bei dem sich die ausgeschlachteten Karossen auf seinem Hof von Zeit zu Zeit mächtig stapeln.

Eine gute Adresse für Auto-Bastler

Die Schrottberge werden dann - zwei-, dreimal im Jahr - von einem entsprechenden Unternehmen mit einer mobilen Presse "verarbeitet" und abtransportiert. "Ich habe da eine feste Firma, die auf ihrer Tour durch die Region mit der mobilen Presse regelmäßig bei uns vorbeikommt und aus den Autos kleine Pakete macht. Dabei stehen selbstverständlich immer die Regularien des Umweltschutzes im Vordergrund", sagt Uwe Brombeis, die die angelieferten oder abgeholten Schrottautos nach den geltenden Gesetzen für den Gang in die Presse vorbereiten muss.

Noch verwertbare Teile wie Kühler, Flüssigkeitsbehälter und ähnliches baut er aus und bietet sie zum Verkauf an. "Für Bastler sind wir eine gute Adresse, allerdings werden die Teile für ältere Autos langsam knapp", schätzt Uwe Brombeis die Situation ein.