Für eine "lebenswerte und zukunftsfähige Stadt"

Neuerung Stadtverwaltung Werdau plant Entwicklungskonzepte

fuer-eine-lebenswerte-und-zukunftsfaehige-stadt
Die Westtrasse - im Bild die Baustelle der Lohbachbrücke - ist derzeit das größte infrastrukturelle Vorhaben der Region. Foto: Thomas Michel

Werdau. Dass im Werdauer Rathaus nicht nur für die unmittelbare Zukunft der Stadt geplant wird, ist alles andere als neu. Erst kürzlich stand ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) bis zum Jahr 2030 zur Debatte, wo sich Studenten aus Thüringen über die Zukunft der Pleißestadt einen Kopf gemacht haben.

"Wir arbeiten als Stadt an der Fortschreibung des Konzeptes als strategische Handlungsrichtlinie für die zukünftige Stadtentwicklung", sagte mit Karsten Piehler der Chef des Fachbereiches Stadtentwicklung/Bau.

Kein Thema wird ausgelassen

Die Themen reichen dabei vom Wohnen über Gewerbe, Verkehr und technische Infrastruktur sowie Kultur, Sport, Bildung, Soziales bis zu Umwelt- und Klimaschutz. "Unter dem Strich soll das Konzept die Entwicklungsperspektiven der nächsten Jahre für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt aufzeigen", meinte Piehler, der eine Vernetzung der einzelnen Fachkonzepte fordert.

Zum Auftakt lädt die Werdauer Stadtverwaltung für den heutigen Mittwochabend Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Handel zu einem Workshop ins Rathaus ein.

Ab 18.30 Uhr stehen im Stadtverordnetensaal unter anderem die Planungen mit räumlichen Entwicklungsperspektiven, die damit verbundenen Rahmenbedingungen, die Entwicklung des Einzelhandels in Werdau sowie eine Bedarfsabfrage zu den Themen Fachkräftebedarf und -mangel auf dem Programm.

Bei letzterem gehe es nach Informationen der Stadt beispielsweise um Erfahrungen hinsichtlich der Aktivierung von Langzeitarbeitslosen, die Vernetzung von Bildungs- und Weiterbildungsangeboten mit der Wirtschaft sowie die Rahmenbedingungen in der Stadt aus der Sicht der Unternehmen.



Bewerten Sie diesen Artikel:1 Bewertung abgegeben