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Futsalteam fliegt bei der Meisterschaft raus

Viertelfinale VfL 05 leistete sich in Duisburg zu viele Fehler

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Der Traum vom dritten deutschen Meistertitel ist für das Futsalteam des VfL 05 Hohenstein-Ernstthal früh geplatzt. Beim Meisterschaftsturnier in der Sportschule Duisburg-Wedau, wo kein Publikum erlaubt war, wurde am Freitagnachmittag im Viertelfinale mit 2:4 nach Verlängerung gegen die HSV Futsal Panthers Hamburg verloren, womit der Wettbewerb für die Karl-May-Städter schon nach einem Spiel vorbei war. Entscheidende Fehler vor den Gegentoren und am Ende auch zu viele Fouls waren ausschlaggebend für die Pleite.

Platzverweis für Leistungsträger

In der ersten Hälfte experimentierte der VfL früh mit fliegendem Torhüter, leistete sich aber einen unnötigen Ballverlust und kassiert das 0:1 (4. Minute). Danach machten die Karl-May-Städter Druck und wurden kurz vor der Pause mit dem 1:1 durch Christopher Wittig (20.) belohnt. Unmittelbar im Gegenzug patzte der VfL aber erneut und kassierte das 1:2. Mit Gabriel Oliveira kassierte ein Leistungsträger zu Beginn der zweiten Hälfte einen Platzverweis, doch die Hohenstein-Ernstthaler stemmten sich dennoch mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Mit einem Distanzschuss glich Jakub Reznicek in der 32. Minute aus.

VfL tritt ohne Titel die Heimreise an

Danach hatten beide Teams Chancen, die besseren gab es auf Seiten der Hamburger. Nach 40 Minuten Spielzeit ging es beim Stand von 2:2 und tropischer Hitze in der Halle in die Verlängerung von zweimal fünf Minuten. In der 2. Hälfte leistete sich der VfL entscheidende Fouls gegen die druckvoll agierenden Panthers. Ein Zehnmeter-Freistoß und ein Sechsmeter-Strafstoß waren die Folge. Bei Variante eins sah Johan Vavrek im VfL-Tor nicht gut aus. Beim Strafstoß war er chancenlos, womit die Partie beim 2:4 entschieden war. Für das vorherige Foul sah Ondrej Mica die rote Karte. Während die Hamburger nun vom Titel träumen können, stand für den VfL die lange Heimreise mit der Erkenntnis an, dass es bis zum Start der neuen Futsal-Bundesliga im September noch einiges zu tun gibt.

 



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