Gablenz statt City

Entscheidung Töpfermarkt bleibt am alten Ort

Crimmitschau. 

Das Tauziehen um den Standort des Töpfermarktes ist beendet. Die Veranstaltung findet im Frühjahr 2013 wieder in der Nähe der Teiche in Gablenz statt. Ein Umzug in die Innenstadt ist damit vom Tisch. Petra Ludwig von der gleichnamigen Keramikwerkstatt in Crimmitschau begrüßt die Entscheidung. "Der Markt ist in Gablenz geboren und soll an diesem Standort bleiben", sagt Ludwig. Sie macht deutlich, dass viele Töpfer-Kollegen auf Keramikprodukte für den Garten setzen. "Diese Dinge lassen sich im Grünen viel besser als in der Stadt präsentieren", erklärt Petra Ludwig. Töpfermeisterin Sabine Steuernagel gehörte in der Vergangenheit stets zu den Verfechtern eines Umzugs in die Innenstadt. Das Ergebnis einer Abstimmung, bei der sich die Mehrzahl der Töpfer für Gablenz gestimmt haben, müsse nun respektiert werden. "Die Stadt hat sich mit der Umfrage und der Diskussion viel Mühe gemacht", schätzt Sabine Steuernagel ein. Enttäuschung herrscht dagegen bei den Machern der Werbegemeinschaft Crimmitschau. Der Verein, zu dem viele Innenstadthändler gehören, hätte einen Umzug des Töpfermarktes in das Stadtzentrum begrüßt. Die Stadt-Verantwortlichen zählen in einer Mitteilung viele Punkte auf, die für die Fortführung des Marktes in Gablenz sprechen: Dazu gehören neben der Tradition und dem Flair auch die Parkplatz-Situation. In der Nähe des Festgeländes gibt es ausreichend Stellplätze. Zudem unterstützen die Mitglieder des Heimatvereins Gablenz die Veranstaltung. Sie erklärten sich nach Angaben der Stadt bereit, den Untergrund durch das Aufschütten von Schotter zu verbessern. In der Vergangenheit holten sich Besucher und Händler bei Regenfällen in Gablenz schnell nasse Füße.