Gedenken an Nazi-Opfer: Geschichtlicher Erkundungsgang

gedenken 27. Januar ist weltweit ein Tag des Gedenken

Der 27. Januar ist weltweit ein Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das ist auch in Zwickau so. Der Tag wird in diesem Jahr in Form eines geschichtlichen Erkundungsganges durch die Stadt stattfinden. Zusammen mit dem Historiker Christian Landrock geht es zu Zwickauer Stätten, die im Nationalsozialismus eine bestimmte Rolle spielten.

Veranstalter des geschichtlichen Rundganges ist das Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region. Die Stadt Zwickau steht dabei für viele sicher für etwas ganz Anderes, als für Verbrechen und die dunkle Vergangenheit. Gerade deswegen will das Bündnis auf Schicksale und Orte im Raum Zwickau aufmerksam machen, um neben dem Gedenken und Erinnern auch zu lernen und über die vermeintlich unbekannten Geschichten informieren.

Rundgang im Gedenken an die Opfer

Treffpunkt und Start des Rundganges ist 15 Uhr am Platz der Völkerfreundschaft, dort werden Gedenkworte verlesen. Über den Georgenplatz als ehemaliges Polizeipräsidium geht es weiter zum Kornhaus als ehemaliges "wildes KZ" bis zum Davidstern an der Katharinenstraße, dem Standort der ehemaligen Synagoge. An den jeweiligen Orten gibt Christian Landrock Erläuterungen zu ihrer Geschichte, es wird eine weiße Rose niedergelegt und eine Kerze entzündet. Auch Bürgermeisterin Kathrin Köhler wird Worte des Gedenkens sprechen. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.