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Geiersberg bleibt gesperrt

schäden Sturm reißt Lücke in den Rundwanderweg

Kirchberg. 

Kirchberg. In den frühen Abendstunden des 23. September zog ein verheerender Sturm über Teile Westsachsens. Das Sturmtief "Fabienne" hinterließ auch im Stadtgebiet von Kirchberg eine Schneise der Verwüstung. Dächer wurden abgedeckt, zahllose Bäume knickten wie Streichhölzer ab oder wurden entwurzelt. Ein großer Teil der damals verursachten Schäden konnte zwischenzeitlich wieder beseitigt werden. Nicht so gut sieht es derzeit noch auf dem Geiersberg aus. Dort fielen "Fabienne" etliche der alten Buchen und Eichen zum Opfer.

Da die Stadt Kirchberg mit der ihr zur Verfügung stehenden Bauhof-Technik die betroffenen Bäume nicht aus dem Wald holen kann und folglich eine Firma mit diesen Arbeiten beauftragen muss, bleibt der Geiersberg in Übereinstimmung mit dem sächsischen Waldgesetz vorsorglich für die Öffentlichkeit gesperrt.

Die Stadt geht auf ihrer Internetseite mit der Aufrechterhaltung der Sperrung bis zum 10. Dezember aus. Bis dahin ist der Geiersberg auch als Bestandteil des Sieben-Hügel-Rundwanderweges für Spaziergänger tabu. Auf der aktuellen Stadtratssitzung erklärte Bürgermeisterin Dorothee Obst (Freie Wähler), dass speziell die vom Sturm betroffen alten Eichen zu schade seien, um sie als Feuerholz enden zu lassen. Aus diesem Grund sei in der Verwaltung die Idee geboren worden, Kontakte zu Kettensägeschnitzern aufzunehmen. Die könnten im Rahmen des Kirchberger Weihnachtsmarktes aus den Stämmen hölzerne Kunstwerke erschaffen.



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