Gemeinsame Erklärung

Flüchtlingskrise Respekt vor Amt und Gesetz gefordert

Zwickau. 

– Ende Dezember haben die Bürgermeister des Landkreises Zwickau eine gemeinsame Erklärung zur Asylkrise abgegeben. Der Grund: Sie fühlen sich unter Druck gesetzt. Von zunehmenden Anfeindungen und Bedrohungen durch einzelne Bürger ist die Rede. So könne es nicht weitergehen, für die Austragung von Konflikten gebe es Regeln. Willkürliche Gewalt zähle nicht dazu. Wo sie beginnt, höre der moderne Rechtsstaat auf, heißt es in der Erklärung. Einen unmittelbaren Anlass zu dem Aufruf habe es nach Auskunft des Pressebüros im Zwickauer Rathaus nicht gegeben, wohl aber eine Reihe von Vorkommnissen in den zurück liegenden Monaten. Über das Schreiben hatte der Zwickauer Kreisverband des Sächsischen Städte- und Gemeindetages am 16. Dezember abgestimmt.