Generalkonsul aus USA besucht Zwickauer Schule

Besuch US-amerikanischer Diplomat tritt mit Jugendlichen in Kontakt

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Wohl eine typisch US-amerikanische Pose von Timothy Eydelnant, der sich auch die Zeit, um für ein paar Minuten mit Schülern des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums zu sprechen. Foto: Andreas Wohland

Zwickau. Hoher Besuch am Mittwoch im Käthe-Kollwitz-Gymnasium. Timothy Eydelnant, Generalkonsul der Vereinigten Staaten für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, nutzte seinen Aufenthalt in Zwickau unter anderem auch dazu, um mit jungen Leuten an der Bildungseinrichtung ins Gespräch zu kommen.

Schüler gingen mit ihren Fragen ins Detail

Die Fragen, die ihm die Gymnasiasten im Anschluss an seinen Vortrag über die USA stellten, drehten sich nicht nur um Politik. Auch den einen oder anderen Aspekt zu seinem Privatleben und seiner politischen Karriere ließ er sich bereitwillig entlocken. Für das Gymnasium hatte der Besuch des Diplomaten eine ganz besondere Bedeutung.

Denn über mehrere Jahre hinweg beteiligte sich die Schule am Austauschprogramm German-American-Partnership. Schüler des Zwickauer Gymnasiums reisten in die USA, um an der Letcher County Central High School Whitesburg/Kentucky die Schulbank zu drücken. Im Gegenzug kamen amerikanische Jugendliche in die Robert-Schumann-Stadt. Auch sie lernten hier gemeinsam mit Gleichaltrigen, lernten aber auch Land und Leute kennen.

Das Problem:

Da die amerikanische Organisatorin mittlerweile in Ruhestand gegangen ist und sich offensichtlich niemand gefunden hat, diese Aufgabe zu übernehmen, droht dem Schüleraustausch jetzt das Aus. "Der Generalkonsul hat seine Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Partnerschule zugesagt. Das macht uns Hoffnung", sagte Schulleiter Ralf Ballmann.

Weitere Programmpunkte des Besuches von Timothy Eydelnant in Zwickau waren ein Gespräch mit Oberbürgermeisterin Pia Findeiß sowie ein ausgedehnter Rundgang durch das August-Horch-Museum. Und den durfte der Gast aus den USA Dank der Englischkenntnisse von Museumsmitarbeiter André Meyer sogar ohne Zuhilfenahme eines Dolmetschers genießen.