Gersdorfer Jubiläumsbier wurde ausgezeichnet

Glückauf-Brauerei Handwerkliches Brauen kommt an

Gersdorf. 

Gersdorf. Die Glückauf-Brauerei in Gersdorf kann stolz sein. Das neue Jubiläumsbier "1880", das erst seit Februar auf dem Markt ist, wurde vom "ProBier-Club" zum "Bier des Monats" gekürt. Der bundesweite Preis wird zwölfmal im Jahr verliehen. Die Monatssieger qualifizieren sich für den Wettbewerb "Bier des Jahres", den die Glückauf-Brauerei vor vier Jahren schon einmal mit ihrem "Ale" gewonnen hatte.

Frank Winkel, Bier-Sommelier und Gründer des "ProBier-Clubs" war am Freitag in Gersdorf zu Gast und überbrachte die Auszeichnung. Das handwerklich gebraute, bernsteinfarbene Bier überzeugte nicht nur mit Geschmack und Duft, sondern auch mit dem cremigen, aber zugleich stabilen Schaum. Von der Glückauf-Brauerei war der Experte insgesamt begeistert. "Hier kann jeder ein Bier finden, das ihm schmeckt", sagt Winkel mit Blick auf die Produktvielfalt der Gersdorfer Brauerei, die 13 verschiedene Biere nach deutschem Reinheitsgebot braut. Insgesamt gibt es laut Winkel in Deutschland etwa 7.000 Biere aus 1.450 Brauereien.

Bier wird zum 140. Brauereigeburtstag verkauft

Das Jubiläumsbier "1880" aus Gersdorf wird dieses Jahr anlässlich des 140. Brauereigeburtstages verkauft. Es wird nach der gleichen Rezeptur gebraut, mit der im vergangenen das Festbier zum 850. Ortsjubiläum von Gersdorf gebraut wurde. Das Bier in limitierter Menge entwickelte sich damals zum absoluten Renner und war schnell ausverkauft. Das diesjährige Bier, das an die Brauereigründung im Jahre 1880 durch Richard Hübsch erinnert, wird aber nicht so schnell alle. Es ist im Betriebsverkauf der Brauerei und in einigen Geschäften erhältlich. Die Auszeichnung für das "Bier des Monats" nahm Brauereichefin Astrid Peiker im Kleinen Saal des Brauereigasthofes "Grünes Tal" entgegen. Der Saal kann jetzt für Familienfeiern und Veranstaltungen mit bis zu 45 Personen gemietet werden. "Wir haben ihn mit viel Aufwand renoviert", sagt Astrid Peiker, die Wert auf Qualität sowie historische Bezüge gelegt hat. Alte Fotos, Deckel von Bierfässern und Lampen aus alten Bierflaschen sind beispielsweise zu sehen. Der Saal dient als Ersatz für das "Braustübl" im Sudhaus, das künftig aus Versicherungsgründen nicht mehr vermietet werden darf.