Geschichte zum Anfassen

Sonderausstellung Bodenschätze im Max-Pechstein-Museum entdecken

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In dieser Ausstellung ist Anfassen erlaubt. Foto: Ludmila Thiele

Zwickau. "Bodenschätze - Geschichten aus dem Untergrund" lautet der Titel der Sonderausstellung, die seit Sonntag in den Zwickauer Kunstsammlungen Max-Pechstein-Museum zu sehen ist. In ihr dreht sich alles um den Boden sowie um das Ausgraben, Ausprobieren, Experimentieren und Erforschen.

"So etwas hatten wir in den Kunstsammlungen noch nie", sagte der Kulturamtsleiter Michael Löffler über die Mitmach-Ausstellung, in der die vielen Facetten des Bodens an zahlreichen Stationen selbstständig erkundet werden können.

Bereits am Eingang befindet sich ein archäologischer Grabungsbereich. Dort können die Besucher mit Kelle und Pinsel verborgene Schätze ausgraben. Und die große Bodenzaubermaschine, die zum Themenschwerpunkt "Simsalabim" gehört, verwandelt grobe Steine in feinen Boden.

Das Motto: Selbst machen

An sechs Stationen mit insgesamt zwölf Themen kann jeder selber forschen und herausfinden, wie man Gräber aus der Luft erkennt, ob die Menschen damals kränker waren als heute, wie man mit Bäumen archäologische Funde datiert und vieles mehr. Das Begleitprogramm sieht verschiedene Workshops vor.

Zur Museumsnacht am Samstag werden von 18 bis 20 Uhr unter dem Motto "Spuren im Sand" Ausgrabungen für Kinder angeboten. Für Gruppen gibt es spezielle Mitmach-Angebote. Zudem gibt es ein spannendes Forscherheft mit kniffligen Aufgaben rund um den Boden. Wer die Aufgaben löst, kann sich an der Museumskasse einen Forscherpass abholen.

Die Ausstellung ist bis 15. Oktober zu sehen.