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Geschwindigkeitskontrollen: Damit Kinder sicherer zur Schule kommen

sicherheit Polizei kontrolliert mithilfe der ABC-Schützen

Zwickau. 

Zwickau. Am Samstag wurde Schulanfang gefeiert. Am Montag machten sich die ABC-Schützen das erste Mal bewusst auf den Schulweg. Meistens in Begleitung eines Erwachsenen. Sechs Wochen Sommerferien waren allerdings auch für die schon etwas älteren Schüler eine lange Zeit. Und dies nicht nur für die Ferienkinder, sondern auch für die Autofahrer. Durch die lange Pause müssen die Fahrzeugführer sich erst wieder dafür sensibilisieren, dass vermehrt Kinder unterwegs sind. Schwerpunkte sind die Grundschulen und dort insbesondere Fußgängerüberwege sowie Haltestellen von Schulbussen wie etwa in der Zwickauer Katharinenstraße (siehe Foto).

Meisten Fehler beim Überschreiten der Fahrbahn

Für ein Problem auf dem Schulweg der Kleinen sorgen übrigens oft die Erwachsenen selbst mit ihrem Elterntaxi. Oft blockieren sie mit ihren Autos Zufahrten oder Fußwege bei den Schulen. Die meisten Fehler machen Kinder laut Unfallstatistik beim Überschreiten der Fahrbahn. In fast 90 Prozent der Fälle ist das so. Theoretisch müssten die Kinder das in der Verkehrserziehung gelernt haben. Doch einmal gelernt heißt nicht, dass Jungen und Mädchen sich fehlerfrei verhalten. Abläufe wie das Links-Rechts-Links-Schauen machen Kinder erst nur mechanisch. Viele ABC-Schützen wussten schon genau, wie sie sich an Zebrastreifen, Ampeln und Kreuzungen zu verhalten haben: "Gucken, ob links und rechts kein Auto kommt", sagte ein Mädchen. "Wenn ein Auto kommt, bleibe ich stehen", erklärte ein Junge.



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