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Gesundheitsförderung für Arbeitslose

Vereinbarung Kreislauf zwischen Arbeitslosigkeit und Krankwerden soll durchbrochen werden

Zwickau. 

Zwickau. "Es gibt ganz viele verschiedene Gesundheitspräventionskurse: für Rückenkranke, für Wohlbeleibte, für Herz-Kreislauf-Patienten, für junge Mütter und aktiv bleiben wollende Senioren, für sehr aktive und für schlecht zu motivierende Kids, für Bandscheibenvorfälle - doch nicht eben viele für Arbeitslose", so das Fazit von Mirjam Sobe von der Zwickauer Arbeitsagentur.

Auch Arbeitsagenturchef Andreas Fleischer weiß: "Die durch Zeiten langer Beschäftigungslosigkeit entstehenden gesundheitlichen Problemlagen können sehr komplex sein." Diese seien oftmals nur im Zusammenwirken verschiedener Partner zu bewältigen. Diese Situation veranlasste die Verantwortlichen der Zwickauer Arbeitsagentur zu einer Kooperationsvereinbarung mit den Krankenkassen und den Krankenkassenverbänden.

Arbeitsalltag fordert gute körperliche Verfassung

Mit dem Pakt "Gesundheitsförderung für arbeitslose Menschen - Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in Lebenswelten" sollen arbeitslose Menschen individuell in Angebote zur Gesundheitsprävention eingebunden werden. Eine entsprechende Vereinbarung wird am 3. Juli, von Jens Berghold, Regionalgeschäftsführer der AOK PLUS, und Andreas Fleischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zwickauer Arbeitsagentur, unterschrieben.

"Für den Arbeitsalltag ist eine gute körperliche Verfassung wichtig - also verbinden wir Arbeits- mit Gesundheitsförderung", brachte Fleischer die Initiative auf den Punkt und ergänzt: "Damit können wir von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen bei der Gestaltung und Bewältigung ihrer neuen Lebenssituation und gleichwohl bei der beruflichen Neuorientierung unterstützen."

Andreas Fleischer konstatierte weiter: "Arbeitslosigkeit ist fast immer mit Ängsten verbunden, weil sie die Möglichkeit einschränkt, die Zukunft zu planen." Die Teilnahme an dem Angebot ist freiwillig, die Krankenkassen tragen die Kosten.



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