Gewerbeverbund und Rathaus unterstützen in Werdau gemeinsam

UNTERSTÜTZUNG Stadtverwaltung verzichtet bis Jahresende auf anfallende Standgebühren

Werdau. 

Werdau. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Dieser nicht unbekannte Spruch hat in den vergangenen Tagen in Werdau Anwendung gefunden. Erst startete der Gewerbeverbund eine Plakataktion mit seinem Slogan "Geh nicht fort - kauf im Ort!!!", wobei der Zusatz "auch online" zu lesen war. "In der jetzigen Zeit ist es für all unsere regionalen Akteure wichtiger denn je, dass die Kundschaft treu bleibt, sich beliefern lässt und in die Geschäfte von Werdau und seinen Ortsteilen zurück kommt", erklärte Gewerbeverbundschef Rigo Reuter die Aktion, welche mit den jüngsten Entscheidungen zur Lockerung der Corona-Auflagen keinesfalls beendet ist.

Projekt weiter stärken

"Dass am Montag wieder die kleinen Geschäfte öffnen dürfen, ist eine Chance für deren Inhaber", meinte Rigo Reuter unter der Woche und hofft, dass das Motto "Geh nicht fort - kauf im Ort!!!" weiter gestärkt wird.

Händler bei der Präsentation unterstützen

Auch der Werdauer Oberbürgermeister Sören Kristensen verspricht sich für den getroffenen Entscheidungen zugunsten der kleinen Gewerbetreibenden und Familienbetriebe viel. "Auch wir als Stadt werden dazu unseren Beitrag leisten", betonte das Stadtoberhaupt mit Blick auf einen so genannten Umlaufbeschluss, der von allen Stadtratsfraktionen unterstützt wird. So will die Stadt bis Ende des Jahres komplett auf die Erhebung von Standgebühren auf dem Markt, auf Sondernutzungsgebühren für Aufsteller, Warenauslagen und Imbisswagen sowie auf Gebühren für das Aufstellen von Tischen und Stühlen vor gastronomischen Einrichtungen im Außenbereich verzichten. Damit sollen Händler und Dienstleister in Sachen Präsentation unterstützt werden.

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