Gießerweg nach Monaten wieder nutzbar

Freigabe Baumaßnahme in Limbach-Oberfrohna kostete rund 380.000 Euro

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Bettina Welzer vom RZV, Mirko Menzel von der Infraplan, Uwe Eichhorn von der Tief- und Straßenbau Hartmannsdorf, Ingolf Ritter vom AZV und Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel gaben die Straße frei. Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna. Über Jahrzehnte fristete er ein recht unansehnliches Dasein: Der Gießerweg inmitten der Stadt. Wer ihn passierte, konnte sich ohne Mühe optisch in scheinbar frühere Zeiten zurück versetzen. Am Dienstag wurde die bisherige Einbahnstraße zwischen Helenen- und Georgstraße für den Verkehr wieder freigegeben.

Straße wurde umfassend saniert

"Auf rund 190 Metern ist die Straße seit Mai grundhaft ausgebaut worden", gab Frances Mildner bekannt. "Unter anderem hatten Trinkwasser- und Abwasserzweckverband ihre Anlagen erneuert und für den geplanten Breitbandausbau wurden Leerrohre mit verlegt." Laut der Stadtsprecherin entstanden zusätzlich auf beiden Seiten der Straße Radfahrschutzstreifen, auf denen nun das Befahren in beide Richtungen gestattet ist. Auch die Beleuchtung wurde bei der Sanierungsmaßnahme erneuert.

Alle Geschäfte sind wieder erreichbar

Insgesamt wurden rund 380.000 Euro in den Ausbau des Gießerweges investiert - 50.000 Euro kamen vom Trinkwasserzweckverband (RZV), 150.000 Euro vom Abwasserzweckverband Frohnbach (AZV) und 180.000 Euro wurden durch die Stadt Limbach-Oberfrohna übernommen.

Nun ist die Verbindungsstraße wieder nutzbar und auch die ansässige Autowerkstatt sowie die Gaststätte sind problemlos erreichbar. Am Dienstagnachmittag wurde in einer symbolischen Aktion der Gießerweg für die Öffentlichkeit wieder frei gegeben.