Glauchauer fahren schweres Gerät auf

Baubranche Unternehmen aus Glauchau stellt vollelektrischen Radlader vor

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Wilfried Richter hat die Technik des Baumaschinenhandels den Besuchern präsentiert. Foto: Frenzel

Glauchau . Einen vollelektrischen Radlader hat der Kohrmann-Baumaschinenhandel vor wenigen Tagen auf dem Firmengelände an der Waldenburger Straße präsentiert. Die rund 70 Besucher, die aus Bauunternehmen und Baubetriebshöfen gekommen waren, haben die neue Technik in Augenschein genommen und auf einem Übungsparcours getestet. Das Fahrzeug hat im April 2016 den Bauma-Innovationspreis auf einer Messe in München erhalten. "Die Akkuladung reicht für einen Zeitraum von bis zu fünf Stunden", sagt Filialleiter Willfried Richter. Der 61-Jährige macht deutlich, dass vollelektrische Fahrzeuge in Zukunft auch ihren Platz auf den Baustellen finden: "Ich denke, dass in zehn Jahren mindestens 20 Prozent der Baumaschinen batteriebetrieben sein werden."

Den Standort des Kohrmann-Baumaschinenhandels existiert bereits seit 26 Jahren. Zum Fuhrpark gehören mehr als 60 Baumaschinen. Das Team um Wilfried Richter beobachtet dabei den Trend, dass die Technik immer komplexer wird. Das heißt: Ein Radlader ist mittlerweile auch mit dem Zubehör ausgestattet, welches den Einsatz als Asphaltfräse und als Kehrmaschine ermöglicht. Die Firmen-Gruppe, die sich auf den Verkauf und die Vermietung von Baumaschinen spezialisiert hat, ist in Deutschland an 14 Standorten vertreten. Sie befinden sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Die Palette reicht vom Mobilbagger bis zum Hochbaukran.