Glück vom Dach am Freitag den 13.

Einsatz Schornsteinfeger ist auch am Freitag in dieser Woche unterwegs

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Tobias Schwarzenberger ist am Freitag als Glücksbringer gefragt. Foto: Frenzel

Glauchau. Schornsteinfeger Tobias Schwarzenberger wünscht seiner Heimatstadt am Freitag, dem 13., das nötige Quäntchen Glück für das neue Jahr. Damit sollen vor allem die Pläne für die stadtbildprägenden Objekte aufgehen. Dazu gehören die Schadensbeseitigung am Bismarckturm und die Aufwertung des Schlösserkomplexes, wo der Vorplatz umgestaltet werden soll.

Vielleicht hilft dabei ja ein Sechser im Lotto. Welche Zahlen soll Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) übermorgen auf dem (städtischen) Lottoschein ankreuzen? Tobias Schwarzenberger zuckt mit den Schultern: "Ich habe noch nie Lotto gespielt. Wenn ich die Zahlen kennen würde, dann hätte ich schon viel Geld gewonnen und müsste nicht mehr arbeiten gehen."

Dabei genießt der Schornsteinfeger die besondere Rolle als Glücksbringer. Am Freitag ist Tobias Schwarzenberger - in seiner typischen Montur - zur Überprüfung von Heizungsanlagen in der Oberstadt von Glauchau unterwegs. Zudem gehören St. Egidien, Bernsdorf und Reichenbach am Stausee Oberwald zu seinem Kehrbezirk. "Viele Leute wollen den Schornsteinfeger berühren oder den goldenen Knopf an der Jacke anfassen.

An einem Freitag, dem 13., noch etwas häufiger als an ganz normalen Tagen", sagt Tobias Schwarzenberger, der nun schon seit 1998 als Schornsteinfeger tätig. Dem gebürtigen Meeraner macht die Arbeit spürbare Freude. "Ich kann einen Beitrag zum Feuerschutz und zum Umweltschutz leisten. Zudem hat der Schornsteinfeger den ganzen Tag mit Menschen zu tun", sagt Tobias Schwarzenberger, der im Wehrdigt zuhause ist.

Bei seiner Tätigkeit entstanden auf den Dächern von Glauchau auch schon zahlreiche Fotos. Einen Teil davon hat der Fremdenverkehrsverein "Schönburger Land" in einem Foto-Buch zum Stadtjubiläum veröffentlicht.