Gospel und Rap: Zwei Musiker verbünden sich

Crossover Musikvideo zum Song "Es gibt Hoffnung" hat schon über 25.000 Klicks

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Dyaa Kassoma und Rebecca Klukas haben mehrere Songs geschrieben und planen nun eine CD. Foto: Nicole Schwalbe

Kirchberg. "Wir alle sind Menschen und auf Liebe angewiesen", sagt Rebecca Klukas nach ihrem Auftritt auf dem Musikfestival zum Tag der Begegnungen in der Sport- und Mehrzweckhalle. Anja Roocke, mit ihrer Band "Murmelmädchen" als Musikerin bekannt, holte zum Tag der Begegnung verschiedene Musiker aus ganz Sachsen zusammen.

Vor zwei Jahren lernten sich Musiker kennen

Bekannt wurde Rebecca Klukas durch ihren Altenburger Gospelchor "Colours of Soul", mit dem sie mehrere Auftritte im Jahr bestreitet. Vor zwei Jahren hat sie den aus Syrien geflüchteten 21-jährigen Dyaa Kassoma beim Liederkarussell kennengelernt. Dyaa hat sich in der arabischen Welt als Rapper bereits einen Namen gemacht und möchte nun auch in Deutschland durchstarten.

In Meerane gab es alles für das Musikvideo

Gemeinsam mit Dyaa hat Klukas in diesem Jahr mit den tanzenden Meeraner Meeta-Girls ein Video für ihren Song "Es gibt Hoffnung" produziert. "In Meerane gab es einfach alles: ein Sonnenblumenfeld, Oldtimer, Tanzgruppen und Filmtechniker, die Lust hatten mitzumachen", so Klukas. Alle Techniker, Sänger, Make-up Artists und auch die Tanzgirls haben an dem Videoclip kostenlos mitgewirkt. "Wir sind zwar nicht Hollywood", schmunzelt Kuklas, "aber das Projekt ist für Meerane handgestrickt."

Songwriter würden gern CD produzieren

Das Musikvideo ist auf YouTube zu sehen und bereits über 25.000 Mal angeschaut worden. Neun Songs haben die beiden Herzblutmusiker bereits geschrieben, die Rap-Einlagen von Dyaa sind auf Arabisch, die Refrains von Klukas auf Deutsch oder Englisch. "Wir würden nun gerne eine CD produzieren und suchen hierfür noch Sponsoren, die uns unter die Arme greifen", verrät Klukas. Zu erreichen sind beide über Facebook.