Grenzenlos unterwegs mit der Freizeitkarte

Projekt Zusammenarbeit von Kommunen aus Thüringen und Sachsen

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Die beteiligten Bürgermeister mit der neuen Freizeitkarte. Foto: Markus Pfeifer

Meerane. Eigentlich ist ja die Grenze zwischen Sachsen und Thüringen ohne wirkliche Bedeutung, doch gerade Behörden, aber auch Medien tun sich schwer, eine praktische Verbindung benachbarter Region in zwei Bundesländern zu schaffen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich.

Zusammenarbeit war erfolgreich

Nun soll zumindest das Freizeitvergnügen "grenzenlos" sein. Am Montag wurde in Schloss Ponitz, das in Thüringen liegt, aber nur ein paar Minuten von Meerane in Sachsen entfernt ist, die neue Familienfreizeitkarte für das Altenburger Land und Umgebung vorgestellt. Das Projekt der kommunalen Arbeitsgemeinschaft "terra plisnensis" hat sich zum Ziel gesetzt, Freizeitangebote in Thüringen und Sachsen gleichermaßen zu präsentieren.

Unter der Regie der Kommunen Meerane, Gößnitz, Schmölln, Crimmitschau, Werdau, Neukirchen und Ponitz wurde die Karte erarbeitet und in einer Auflage von 25.000 Stück gedruckt. Das Budget lag bei 10.000 Euro. "Es gab schon eine Debatte, ob man sie druckt oder nur digital veröffentlicht", erinnert sich Meeranes Stadtchef Lothar Ungerer. Auf der Karte, die kostenlos ist, sind nun QR-Codes aufgedruckt, die es ermöglichen per Smartphone direkte auf die Internetseiten der einzelnen Orte zuzugreifen.