Großeinsatz: Feuerwehr-Übung bei "Continental"

Übung Strukturierter Ablauf mit allen notwendigen Einsatzmitteln

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Die ABC-Gruppe war für das Umfüllen aus leckgeschlagenen Containern zuständig. Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna. Am Samstagmorgen wurden die Bewohner der östlichen Teile der Stadt von den Martinshörnern mehrerer Feuerwehren geweckt. Kurz nach 8 Uhr rückten mehre Trupps am Ostring bei "Continental" an. Auf ihren Pagern hatten sie in etwa zuvor gelesen: "Brand an Diesel-Vorratsbehälter - Austritt in Kanalisation befürchtet". "In so einem Fall ist bei uns festgelegt, dass ganz bestimmte Ortswehren zu informieren sind - vor allem die Kameraden, die für ABC-Einsätze spezialisiert sind", gab Thomas Luderer bekannt. So weiß man beispielsweise in Pleißa, dass die Feuerwehrleute mit ABC-Ausbildung auf einem extra Fahrzeug ausrücken und in Limbach den dafür nötigen Anhänger mit der Ausrüstung ergänzen.

Ablauf hat super funktioniert

Für solch einen Fall, der sich am Samstag vor Ort als Übung herausstellte, ist genau festgelegt, welche Wehr wann von wo aus anrückt. "Der Disponent in der Zwickauer Leitstelle hat dabei eine ganz wichtige Rolle: Er muss erkennen, was genau benötigt wird", so Luderer. Die Vorplanungen für diese Übung liefen bereits seit Mai, bis zuletzt waren nur ganz wenige Personen eingeweiht.

Auch die Arbeiter bei "Continental" wurden während ihrer Schicht überrascht und mussten sich außerhalb der Werkhalle an einem Sammelpunkt treffen. "Es hat alles hervorragend geklappt", lobte der Gemeindewehrleiter im Nachgang der größten Übung des Jahres. "Der Ablauf war strukturiert, alle erforderlichen Einsatzmittel waren vor Ort." Bis zu 60 Kameraden aus Limbach, Oberfrohna, Pleißa und Kändler hatten in drei großen Abschnitten ihre jeweiligen Aufgaben nach besten Kräften übernommen.