Großer Kran bei der Glückauf-Brauerei Gersdorf

Projekt Stromversorgung wird modernisiert

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Am Kran schwebt der neue Trafo an seinen Standort. Foto: Markus Pfeifer

Gersdorf. Egal ob Sudkessel, Kühlung oder Abfüllanlage - in der Glückauf-Brauerei Gersdorf geht ohne Strom nicht viel. Deshalb ist eine moderne und zuverlässige Energieversorgung wichtig. Die wurde in den vergangenen Tagen durch aufwendige Modernisierungsarbeiten auch für die Zukunft gesichert.

Dafür wurde am Rand des Betriebsgeländes neben dem Verwaltungsgebäude eine neun Tonnen schwere Trafostation aufgestellt, was allerdings nicht ganz einfach war. Ein markanter Nadelbaum, der in der Weihnachtszeit mit seinem Lichterschmuck für viel Flair sorgt, stand eigentlich im Weg.

Zum Schutze des Tannenbaums

Doch gefällt werden sollte er nicht, weshalb die Trafostation darüber gehoben wurde. Das klappte reibungslos. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 60.000 Euro. "Eigentlich sparen wir ja auf andere Modernisierungen", gab Brauereichefin Astrid Peiker zu bedenken. In die Anlagen der Glückauf-Brauerei wird seit Jahren kontinuierlich investiert, um mit der Entwicklung Schritt zu halten. Denn ohne viel Technik geht es auch in der kleinen Privatbrauerei mit knapp 40 Mitarbeitern nicht, obwohl das traditionelle und handwerkliche Brauen hier im Mittelpunkt steht.

Dass dieser Weg der richtige ist, zeigen regelmäßige Prämierungen der Gersdorfer Biere. So wurde "Bubi Helles" erst kürzlich Bier des Monats im "ProBier-Club".

Das bisherige Trafohäuschen der Glückauf-Brauerei konnte außer Dienst gestellt werden. Es soll entkernt und renoviert werden und als kleines Lager für den Betriebsverkauf der Brauerei dienen.