Grünes Licht für die Kirchensanierung

Vorhaben Sanierung der Fraureuther Kirche

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Unter Regie von Architekt Andreas Eismann wird die Fraureuther Kirche saniert. Foto: Thomas Michel

Fraureuth. Wahrscheinlich zum vorerst letzten Mal ist die Silbermannorgel in der Fraureuther Kirche am 2. Weihnachtsfeiertag in einem Konzert zu hören gewesen. Denn das Gotteshaus im Oberdorf soll in diesem Jahr eine Großbaustelle werden, nachdem die Kirchgemeinde von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung einen entsprechenden Fördermittelbescheid erhalten hatte.

"Über die Höhe der Fördermittel haben wir Stillschweigen vereinbart", sagte Andreas Eismann, der sich als Architekt um die geplanten Arbeiten in der gesamten Kirche kümmern wird. Die sollen insgesamt rund 500.000 Euro verschlingen, wobei allein die Generalüberholung der Orgel die Hälfte kosten könnte.

Die letzte Reinigung liegt 90 Jahre zurück

Immerhin ist die 1742 eingeweihte Silbermannorgel mit Abstand das Highlight der Fraureuther Kirche, die selbst im Jahr 1733 fertig gestellt wurde. "Die Orgel wurde im Jahr 1928 zum letzten Mal komplett gereinigt", so Andreas Eismann.

Auch die Heizung und Fenster sollen erneuert werden

Er hatte das Vorhaben vor drei Jahren angeschoben, nachdem die Orgel nicht nur Probleme mit dem Staub bekam. Auch die vorhandene Heizanlage in der Kirche hat dem Instrument nicht sonderlich gut getan. Deshalb muss die Heizung unbedingt modernisiert werden. "Wir wollen die Anlage mit einer Computersteuerung ausstatten, mit der in der Kirche künftig eine optimale Luftfeuchtigkeit erreicht wird", begründete der Architekt diesen Teil des Vorhabens.

Parallel dazu müssen die alten Fenster erneuert werden. Die haben inzwischen auch schon einige Jahre auf dem Buckel. In diesem Monat stehen zunächst die Ausschreibungen für die verschiedenen Arbeiten auf dem Programm. Der Startschuss soll spätestens im Frühjahr fallen.



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