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Gruselspektakel zeigt andere Burggeschichte

Theater Lebende Tote sorgen für quicklebendigen Schauer

Schönfels. 

Schönfels. Nachdem im vergangenen Jahr rund 1500 Besucher auf die Schönfelser Burg strömten, um die schaurig-schöne Premiere des bislang weit und breit einzigartiges Theaterprojekt "Gruselspektakel" zu erleben, steht das Ganze am Wochenende erneut auf dem Programm. Erzählt wird die Legende der Anna Maria von Römer. Sie gebar ihrem Gatten 17 Kinder, von denen allerdings viele noch im Kindesalter starben. Während ihr Mann unterwegs war, wurde sie zu der schweren Entscheidung gedrängt, auf Druck der Kirche Hexenprozesse zu erlauben. In diesen historischen Rahmen bindet Regisseurin Monika Gerboc die Handlung ein und schlägt damit eine Brücke zwischen Burghistorie und Theaterkunst - ohne Bühne und Zuschauerraum. Das gut einstündige Livetheater-Erlebnis ist allerdings nichts für Leute mit schwachen Nerven oder Klaustrophobiker. Bedingt durch die vorhandenen Räumlichkeiten werden immer Gruppen von etwa 30 Personen und in viertelstündigem Abstand durch die mitunter doch recht furchteinflößenden Szenerie des Stückes geführt.



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