Gut vernetzt

Interview mit der Ausländerbeauftragten

Ulrike Lehmann ist Ausländerbeauftragte der Stadt Zwickau. Mit BLICK sprach sie über den "Arbeitskreis Integration".

Wann hat sich der Arbeitskreis gegründet?

Das war Mitte 2014. Damals wurde vielen bewusst, dass es nicht bei den wenigen Migranten bleiben würde. Wir mussten uns besser vernetzen.

Was ist das Ziel der Arbeit und wer beteiligt sich?

Es geht um Integration durch Sprache, Ausbildung und Beruf. Integration meint dabei eine Einbeziehung der Flüchtlinge in alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Daraus ergibt sich, wer die Initiatoren waren: Jobcenter, IHK, Bildungsagentur, Sprachschulen, Vereine und Beratungsstellen. Aktuell suchen wir noch Mitstreiter.

Wie funktioniert der Zusammenschluss?

Der Kreis trifft sich zwei bis drei Mal pro Jahr, um grundlegende Fragen zu klären. Es ist keine Verpflichtung dabei, alles ergibt sich aus der Situation. Im Alltag können wir dann auf das Netzwerk zurückgreifen und einzelne Fälle an die nötigen Stellen vermitteln.

Und Sie sind die Chefin?

Ich halte die Fäden in der Hand, aber "Chefin" würde ich nicht sagen.