Gymnasium diskutiert über US-Politik

Vortrag Transatlantiker fordert mehr Geld für Militär

"Der amerikanische Soldat ist in erster Linie zuerst Diplomat und dann erst Kämpfer." Das sagte Andrew Denison am Mittwoch auf einem Vortrag vor Schülern und Gästen des Zwickauer Käthe-Kollwitz-Gymnasiums im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsreihe. Mit Denison hatte sich die Schule einen bundesweit gefragten Experten eingeladen. Rund 130 Hörer folgten seinem Vortrag. Der Leiter von Transatlantic Networks sprach über das Verhältnis zwischen USA und Deutschland. Die Veranstaltung trug den programmatischen Titel "'We want you!' - Die unverzichtbare Ordnungsmacht?". Sie sollte Verständnis für die weltpolitische Rolle der USA wecken und legte zugleich eine Abkehr von einer noch immer zurückhaltenden deutschen Verteidigungspolitik nahe. Bei so manchen Schülern kamen die Worte gut an. "Wir haben gelernt, wie die Amerikaner die Welt sehen", so der 16-jährige Tim.