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Handball-Leckerbissen in Fraureuth

Sport Männer vom HC Fraureuth bereiten sich auf neue Saison vor

Fraureuth. 

Fraureuth. Dass die Bezirksliga-Handballer vom HC Fraureuth gegen die Bundesliga-Profis vom SC DHfK Leipzig wohl keine Chance haben würden, war sicherlich jedem im Vorfeld der Begegnung in der Erich-Glowatzky-Halle klar. Doch die 520 Zuschauer erlebten einen absoluten Leckerbissen. Jeder der Fraureuther Treffer wurde frenetisch bejubelt, wobei Albert Finkenwirth (Foto) als dreifacher Schütze das erste und das letzte Tor seiner Mannschaft erzielte. "Das war eine tolle Erfahrung für uns, auch wenn wir in Sachen Härte und Geschwindigkeit keine Chance hatten", so der 18-Jährige. Die Profis hatten 47:12 gewonnen. Das Ergebnis spielte allerdings nur eine untergeordnete Rolle, zumal die Fraureuther ihre Ziele erreicht hatten: mindestens 10 eigene Tore und weniger als 50 Gegentreffer.

"So eine Stimmung bräuchten wir auch bei unseren Spielen in der Bezirksliga", lachte Gerd Jüngling. Der 36-Jährige vom HC Fraureuth trug sich im Freundschaftsspiel gegen die Bundesliga-Profis vom SC DHfK Leipzig einmal in die Torschützenliste ein, womit er ein gestelltes Ziel seiner Mannschaft erfüllte: mindestens zehn eigene Treffer. "Zuvor habe ich aber zwei gute Chancen versemmelt", wollte der Routinier nicht unerwähnt lassen. Auch der eine oder andere Mannschaftskollege ließ gegen die Messestädter - die Profis waren bis auf zwei, drei angeschlagene Spieler mit dem kompletten Kader in der Glowatzky-Halle - manche Chance liegen. An einen Sieg der Fraureuther hatten sowieso nur die kühnsten Optimisten geglaubt.

Trotzdem war das Spiel ein Erlebnis

"Im Rahmen unserer Saisonvorbereitung war das Spiel ein Erlebnis", meinte Trainer Marco Bartonizek, der nach einer Viertelstunde beim Stand von 2:11 eine Auszeit nahm. Albert Finkenwirth und Marco Kleinfeld hatten bis dahin für die Gastgeber getroffen. Bis zur Pause sorgten noch zweimal Marco Kleinfeld sowie Axel Bauer und Elias Ludwig für Jubel unter den 520 Zuschauern in der Halle, in der zweiten Halbzeit trugen sich neben Gerd Jüngling noch zweimal Albert Finkenwirth sowie Axel Bauer, Paul Warnke und Steffen Neumann in die Torschützenliste ein.

"Den größten Anteil daran, dass wir keine 50 Gegentore bekommen haben, hatten unsere beiden Torhüter", freute sich Marco Bartonizek. Sowohl Christian Kolath als auch der erst 17-Jährige Benno Raimer konnten mit einigen Glanzparaden selbst die Profis beindrucken. "Da waren schon Geschosse dabei, die ich bisher so noch nicht kannte", meinte Benno Raimer, der einen Siebenmeter von Jonas Hellmann sicher parieren konnte. Auch bei einem schnellen Gegenzug über Alen Milosevic blieb er klar der Sieger.



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