Handball: Weichen auf Klassenerhalt gestellt

Sport BSV Sachsen Zwickau rettet sich ins Ziel

Zwickau. 

Zwickau. Die Zittersaison 2018/19 ist für die Zweitliga-Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau Geschichte. Am Ende gab es mit dem Klassenerhalt einen versöhnlichen Ausgang. "Wir sind froh, dass es vorbei ist. Für uns ging es in der Rückrunde nur noch ums Überleben. Mit dem Verbleib in der zweiten Bundesliga haben wir unser Ziel erreicht", sagt Norman Rentsch, der die Mannschaft zu Jahresbeginn in einer schwierigen Situation übernommen hatte.

 

Noch ans rettende Ufer geschafft

Ganze sechs Punkte befanden sich im Dezember auf dem Konto des BSV, das Team stand auf einem Abstiegsplatz. Aus den 18 folgenden Spielen unter der Regie von Rentsch holte die Mannschaft 15 Punkte und schaffte den Sprung ans rettende Ufer. "Damit können wir angesichts unserer Probleme zufrieden sein. Mit der Ausbeute aus den Heimspielen bin ich aber nicht einverstanden. Da war mehr drin", bemerkt Rentsch, der auch mit großem Verletzungspech leben musste.

Die Ausfälle von wichtigen Spielerinnen wie Nadja Bolze, Petra Nagy oder Katarina Pavlovic, die mit einem gebrochenen Mittelfuß in der gesamten Rückrunde nicht zur Verfügung stand, konnte der BSV Sachsen qualitativ nicht auffangen. "Durch die vielen Ausfälle war der Kader manchmal nicht gerade konkurrenzfähig. Die Mädels haben aber mit viel Mentalität, Kampfgeist und Disziplin noch viel rausgeholt und auch gute Spiele gemacht", so Rentsch. Der Trainer glaubt, dass noch viel mehr Potenzial im BSV Sachsen Zwickau steckt und da meint er nicht nur die Mannschaft.