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Handwerker haben in den Crimmitschauer Schulen das Sagen

FERIENARBEIT In Crimmitschauer Einrichtungen ist wieder viel passiert

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Auf den Fluren im Haus Lindenstraße des Crimmitschauer Julius-Motteler-Gymnasiums hat in den letzten Tagen nichts an eine Schule erinnert. Überall standen Leitern, "normale" Eimer, Farbeimer, aus den Zimmern herausgestellte Möbel sowie andere Gerätschaften, die eher an Handwerker denken lassen. Und in den Klassenzimmern waren besagte Leute dann auch zu finden. Junge Leute aus der Crimmitschauer Firma Stuck & Bau beispielsweise malerten die Wände mit frischer, heller Farbe, ein Türbauer aus dem Vogtland "verpasste" einem Fachkabinett eine neue Türe.

Ferienzeit wird genutzt

"Wir nutzen die Ferienzeit schon über Jahre, um unsere Schulen nicht nur optisch auf Vordermann zu bringen", erklärt mit Götz Müller der verantwortliche Fachbereichsleiter der Crimmitschauer Stadtverwaltung, über dessen Tisch die Arbeiten in den Schulen mehr oder weniger laufen. In der Grundschule Frankenhausen beispielsweise stand dagegen die Umsetzung des so genannten "Digitalpakts Schule" in den Ferienwochen auf dem Programm. Da wurden zwei Schaltkästen installiert und die Klassenzimmer untereinander mit einem Glasfaserkabel verbunden. Nach Angaben der Stadt fehlen aber noch einige Endgeräte, die das ankommende Signal entsprechend umwandeln. Das Netz dagegen stehe und wurde inzwischen geprüft.

In der Käthe-Kollwitz-Schule dagegen werden sich einige Arbeiten in zwei zu erneuernden Klassenzimmern und in den Toiletten wohl noch etwas hinauszögern. Im Rathaus wurde zwar mit dem Ende der Herbstferien geliebäugelt, jetzt heißt es offiziell "bis Mitte November".

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