HBK erneut für die hohe Behandlungsqualität ausgezeichnet

Gesundheit Nephrologische Schwerpunktklinik sowie Hypertoniezentrum

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Foto: Dr. Heinz Linke/Getty Images

Zwickau. Die Klinik für Innere Medizin II des Heinrich-Braun-Klinikums (HBK) mit ihrer Spezialisierung auf Nieren-, Bluthochdruck-, Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen ist als Nephrologische Schwerpunktklinik rezertifiziert worden.

Damit wird ihr erneut die hohe Behandlungsqualität von nierenerkrankten Patienten bescheinigt. Zudem erhielt die Klinik erstmals das Qualitätssiegel als Hypertoniezentrum und ist damit die zweite Klinik in Sachsen, die diese Bezeichnung führen darf.

Eines bedingt oft das Andere, es zählt alles im Blick zu behalten

Jens Gerth, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am HBK, weiß: "Nierenerkrankungen und Bluthochdruck bedingen sich gegenseitig. Zum einen können Nierenschäden Auslöser für Bluthochdruck sein, zum anderen stellt ein dauerhaft zu hoher Blutdruck einen Risikofaktor für die Nieren dar. Deshalb ist es wichtig, beide Krankheitsbilder genau im Blick zu haben, um Folgeschäden zu verhindern."

In Deutschland gibt es nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) derzeit etwa 80.000 Dialysepatienten und zirka 20.000 Menschen mit einer funktionierenden Transplantatniere. Über zwei Millionen Menschen weisen eine Nierenkrankheit mit einer bereits deutlich eingeschränkten Nierenfunktion auf.

Fast 1000 Patienten werden jährlich in der HBK stationär behandelt

Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen. Betroffene können sich sicher sein, dass sie im HBK optimal versorgt werden. "Die beiden Zertifizierungen sind nicht nur Anerkennung für die ausgezeichnete Arbeit des Klinikteams", so der Chefarzt. "Auch unsere Patienten profitieren von einer noch gezielteren und besseren Behandlung aufgrund leitliniengerechter Standards."

In der Klinik werden im Jahr etwa 900 Patienten mit Bluthochdruck stationär behandelt.