HBK Zwickau bleibt Darmkrebszentrum

Medizin Deutsche Krebsgesellschaft rezertifiziert hohe Versorgungsqualität

Zwickau. 

Zwickau. Das Darmkrebszentrum des Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikums (HBK) wurde im Juni dieses Jahres auf den Prüfstand gestellt. Erfolgreich. Im Ergebnis erhielt das HBK kürzlich zum wiederholten Male von Fach-Experten das Zertifikat für die exzellente Versorgungsqualität von Darmkrebspatienten nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) bestätigt.

Zentren haben viele Vorteile

Dr. Ralf Schaub, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin IV und Leiter des Darmkrebszentrums hält die Vorteile fest: "Wie aktuelle Untersuchungen belegen, haben Patienten hinsichtlich der Behandlungsergebnisse deutliche Vorteile, wenn sie in einem zertifizierten Darmkrebszentrum versorgt werden. Denn in diesen Einrichtungen werden alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen nur durch entsprechend geschulte und routinierte Fachleute durchgeführt". Die Erstzertifizierung des Darmkrebszentrums am HBK erfolgte im Jahr 2010.

"Bei der diesjährigen Rezertifizierung waren die Prüfer von unserer Versorgungsqualität so überzeugt, dass uns in Aussicht gestellt wurde, die unterjährigen Zwischenüberprüfungen in größeren Abständen durchzuführen oder diese ganz auszusetzen. Egal wie die Entscheidung zu den jährlichen Prüfverfahren ausfällt, das Darmkrebszentrum wird weiterhin die Versorgungsqualität hochhalten und für die Region eine interdisziplinäre Anlaufstelle auf höchstem Niveau bieten", so Chefarzt Dr. Schaub.

Das Zwickauer Darmkrebszentrum versorgt jährlich über 120 Patienten mit Krebserkrankungen des Dick- und Enddarms. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit ansässigen Selbsthilfegruppen. Somit steht das Darmkrebszentrum während des gesamten Behandlungsverlaufes und darüber hinaus als starker Partner an der Seite der Betroffenen.