HC fordert Spitzenreiter heraus

Handball Team muss zweimal gegen Bad Blankenburg antreten

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Hier geht's zur Sache: Michel Jentsch und das Team des HC muss zweimal gegen den Spitzenreiter antreten. Foto: Frenzel

Glauchau/Meerane. Zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden warten auf die Oberliga-Handballer des HC Glauchau/Meerane. Sie treffen dabei jeweils auf den souveränen Spitzenreiter HSV Bad Blankenburg. Am heutigen Samstag geht's ab 17 Uhr in der Sachsenlandhalle um Punkte. Am morgigen Sonntag folgt auswärts in der Lavendelstadt das Viertelfinalspiel im DHB-Amateurpokal.

Fest steht: Die Favoritenrolle liegt beim HSV Bad Blankenburg. Die Mannschaft von Ex-Nationalspieler Jörn Schläger, der im Sommer 2016 das Kommando übernommen hat, marschiert momentan souverän durch die mitteldeutsche Oberliga. Sie hat 33:1 Punkte auf dem Konto. Der Vorsprung auf die "Verfolger" vom HC Burgenland (25:11) und von der HG Köthen (24:10) ist mehr als komfortabel. Trotzdem ist im Lager des HC Glauchau/Meerane die Lust auf eine Überraschung zu spüren. "Unser Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf dem Punktspiel", sagt Vereinschef Jens Rülke. Er macht deutlich, dass der HSV Bad Blankenburg vor einer Woche beim Unentschieden in Plauen-Oberlosa erstmals Federn lassen musste. Auch wenn Quervergleiche oft hinken, sagt der HC-Chef: "Wir haben eine Woche zuvor gegen Plauen-Oberlosa keine gute Leistung abgerufen und mit einem Tor verloren." Das heißt: Im Team des HC Glauchau/Meerane sollen alle Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen, damit es vor den eigenen Fans vielleicht mit einer Sensation klappt.

Das würde dann auch neue Kräfte für das anschließende Spiel im DHB-Amateurpokal freisetzen. Eine besondere Motivation gibt es für Felix Kempe. Der Linkshänder ist vor der Saison von Bad Blankenburg zum HC Glauchau/Meerane gewechselt und trifft nun auf seine Ex-Kollegen.