HC-Frauen steigen aus der Sachsenliga ab

Handball Aus dem Rückraum fehlt verletzungsbedingt die Torgefahr

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Betretene Mienen: Trainer Thomas Schmidt und seine Spielerinnen müssen die Sachsenliga wieder verlassen. Foto: Frenzel

Glauchau/Meerane. Nach einem Jahr müssen sich die Frauen vom HC Glauchau/Meerane wieder aus der Sachsenliga verabschieden. Die Mannschaft kann den vorletzten Platz, auf dem sie sich momentan befindet, an den letzten beiden Spieltagen der Saison nicht mehr verlassen. Gestern stand die Auswärtspartie bei der HSG Riesa/Oschatz auf dem Programm. Am 22. April (ab 16 Uhr) folgt das Heimspiel gegen den HC Leipzig III. Das sind zwei Topteams. Riesa/Oschatz steht auf dem zweiten Platz, Leipzig nimmt den dritten Rang ein.

In der Rückrunde läuft bei den Frauen aus Glauchau und Meerane bisher fast nichts zusammen. Sie konnten in den letzten sechs Partien keine Punkte holen. Zuletzt gab es sogar ein 15:31-Heimdebakel gegen den HV Chemnitz II. Eine Grund: Das HC-Team, was erst vor der Saison in die Sachsenliga aufgestiegen ist, plagt sich mit personellen Problemen herum. Vor allem im Rückraum fallen immer wieder wichtige Spielerinnen aus. Dadurch kann aus der zweiten Reihe zu selten für Torgefahr gesorgt werden.

Die Westsächsinnen haben am wenigsten Treffer von allen Teams aus der Sachsenliga erzielt. Der Ball konnte nur 435-mal im gegnerischen Kasten versenkt werden. "Wir müssen immer wieder improvisieren", sagt Trainer Björn Fröhlich, der gemeinsam mit Thomas Schmidt für das Team verantwortlich ist. Auch auswärts bei der HSG Riesa/Oschatz fehlen mit Katrin Höhne, Caroline Dittrich und Diana Palatsch wieder drei Stammkräfte.