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"Heiße Modelle" in der Hitze

Sachsen Classic Zwickau und Zuschauer begeistern als Startort und Kulisse

Traditionell ging am Donnerstag das rollende Automobilmuseum, die Sachsen-Classic, auf seine 3-Tages-Tour. Pünktlich 12:01 Uhr schickte Startsprecher Johannes Hübner vom Platz der Völkerfreundschaft aus 188 Old- und Young-Timer auf die erste 133,75 Kilometer umfassende Etappe. Bereits zuvor hatten fast vierzig Motorräder bei ihrem Start die Aufmerksamkeit der wieder zahlreich erschienenen Zuschauer auf sich gezogen.

"Heute darf ich die Classic fahren, doch morgen wird´s richtig klassisch", ging Henry Kehrer aus Mülsen voller Freude an den Start. "Heue ist´s Gaudi, morgen fahre ich mit meiner weißen Pannonia 250 de luxe meine Tochter zum Traualtar", verriet er noch etwas mehr. Die 13. Auflage dieser mit Wertungsprüfungen (WP) versehenen Ausfahrt führte zunächst nach Crimmitschau in den Sahnpark. Dort setzten Gianmaria Aghem und Rosella Conti gleich eine erste Duftmarke. Die mit Podestplätzen bei der Silvretta und Mille Miglia erstmals in Sachsen startenden Italiener distanzierten mit ihrem BMW 328, Baujahr 1938, die weiteren Teilnehmer. Auch die Tageswertung war ihnen nicht zu nehmen.

Nur der Slalom an der Steilen Wand Meerane machte den Azzurris Probleme. Aber da waren sie nicht die einzigen. Wie es nur möglich sei, so viele Leute an die Strecke zu bringen, zeigten sich beide erstaunt und fasziniert. Denn auch an den WP in Ponitz und Wolkenburg herrschte Begeisterung pur. Dabei schienen die Zuschauer von der unbarmherzig brennenden Sonne völlig unbeeindruckt. An jedem sich bietenden schattigen Ort aber auch in praller Sonne an der Sachsenring-Rennstrecke lauerten die "Hobby-Paparazzis" auf ein tolles Motiv oder winkten bequem aus einem Campingstuhl zu. Anders die Oldtimer und die Crews. Zwischen diesen schien es einen "internen Wettbewerb" zu geben, wer wohl mehr am Schwitzen war. msz/unh



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