Heimatgeschichte näher beleuchtet

Publikation Acht Autoren schreiben an "Verbinden, Begegnen, Erinnern" mit

Konrad Geithner mit dem neuen Buch. Foto: Markus Pfeifer

Lichtenstein. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für Freunde der Historie der Stadt Lichtenstein sucht, hat Glück. Der Freundeskreis des Stadtmuseums hat in seiner Schriftenreihe ein neues Buch herausgegeben. Es trägt den Titel "Verbinden, Begegnen, Erinnern - Straßen, Plätze und Erinnerungsorte in Lichtenstein, Rödlitz und Heinrichsort".

Fast vergessene Orte

Verfasst wurden die Beiträge in dem Buch mit knapp 200 Seiten von acht verschiedenen Autoren. Zusammen mit Konrad Geithner, der das Vorhaben plante und koordinierte, widmeten sich auch Patrick Bochmann, Angelika Heimbold, Angela Schramm, Wolfgang Tschentscher, Gerd Aischmann, Anne-Sophie Berner und Wolfgang Tautenhahn der Lichtensteiner Geschichte und Entwicklung. Sie alle arbeiteten ehrenamtlich mit. Unter anderem werden teils schon verschwundene Erinnerungsort und Lokale vorgestellt.

Sponsoren machten Veröffentlichung möglich

Auch das zu Zeiten des Nationalsozialismus geplante, aber nur in Ansätzen realisierte Erholungsheim "Mutter und Kind" ist ein Thema. Die Geschichte der heutigen Bundesstraße 173, Wissenswertes aus den Ortsteilen Rödlitz und Heinrichsort, Einblicke in die Stadtentwicklung und die Entstehung der Straßennamen sowie ein Kapitel zur "Großen Kreuzung" fehlen ebenfalls nicht. Das Buch hat fast 200 Seiten und kostet knapp 20 Euro. "Damit lassen sich die Kosten aber nur zu etwa zwei Dritteln decken", sagt Konrad Geithner. Deshalb ist er dankbar, dass verschiedene Sponsoren das Buchprojekt unterstützt haben. Erhältlich ist es im Lichtensteiner Stadtmuseum am Altmarkt und in der Buchhandlung Scheffler an der Ernst-Thälmann-Straße.